Erfolgreicher Auftakt der Forum-Zukunft-Reihe

Dörverdener diskutieren Grenzen des Wachstums

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Thomas Krug (l.) und Korbinian Schöfinius (r.) vom Forum Zukunft freuten sich mit dem Referenten Dirk Posse über das Interesse der Dörverdener Zuhörer.

Dörverden - Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Dörverden diskutiert – Zukunftsperspektiven für die Region“ mit Themen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft aus regionaler Perspektive hatte das örtliche Forum Zukunft Dörverden eingeladen. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltungsreihe von der Stiftung Leben & Umwelt, Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen.

Im Fokus der Auftaktveranstaltung im Gemeindehaus stand das Thema Postwachstumsökonomie, das zunächst in dem Dokumentarfilm „Weniger ist mehr – Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben“ näher beleuchtet wurde. In dem Film stellte Autorin Karin de Miguel Wessendorf die Fragen „Was muss ich ändern, damit mein Lebensstil zukunftsfähig ist? Und worauf kann ich verzichten ohne Verlust an Lebensqualität?“. In dem Film werden Menschen, Initiativen und Unternehmen besucht, für die Wirtschaftswachstum nicht das Maß aller Dinge ist und Beispiele für eine andere Lebensweise gezeigt.

An den Film schloss sich eine gut einstündige lebhafte Diskussion der rund 50 interessierten Zuhörer an. Dafür stand Dirk Posse, Umweltökonom und Buchautor von „Zukunftsfähige Unternehmen in einer Postwachstumsgesellschaft“, zur Verfügung, der viele Fragen aus dem Publikum beantworten konnte. Dabei wurde auch darüber diskutiert, was jeder einzelne tun kann, damit der Wandel gelingt.

Zwei weitere Termine stehen bereits fest. Am 23. Februar geht es im Saal des Gasthauses zur Mühle in Westen um die Schwierigkeiten, die sich für Kommunen ergeben, wenn die EU ein Freihandelsabkommen mit den USA, auch bekannt unter TTIP (Transantlantik Trade and Investment Partnership), abschließt.

Am 11. Mai kommt Prof. Niko Paech, um weitere Aspekte der „Postwachstumsgesellschaft“ vorzustellen. Seit 2010 ist er Gastprofessor an der Uni Oldenburg und forscht im Bereich der Umweltökonomie und Nachhaltigkeit. 2014 erhielt er den Preis „Mut zur Nachhaltigkeit“ der Wochenzeitung „Die Zeit“.

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