English-Camp in Westen: Spielerischer Sprachunterricht

Gegen Hunger nach dem waterfight hilft applecrumble

Zwischendurch darf auch nach Herzenslust gespielt werden im Westener English-Camp. Besonders beliebt ist der „waterfight“ an der Wasserpumpe auf dem Spielplatz.
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Zwischendurch darf auch nach Herzenslust gespielt werden im Westener English-Camp. Besonders beliebt ist der „waterfight“ an der Wasserpumpe auf dem Spielplatz.

Westen - „You may go and play outside. Come back in ten minutes, please.“ Melissa versteht genau, was Eda Koca da sagt. Nach draußen darf sie gehen, um zu spielen. In zehn Minuten soll sie zurück ins Amtshaus kommen. Erstaunlich daran ist vor allem eines. Melissa ist gerade erst sechs Jahre alt. Aber nach drei Tagen im Westener English-Camp versteht sie schon eine ganze Menge.

Zwischendurch darf auch nach Herzenslust gespielt werden im Westener English-Camp. Besonders beliebt ist der „waterfight“ an der Wasserpumpe auf dem Spielplatz.

Eine Woche lang wird Melissa gemeinsam mit neun anderen Kinder und Jugendlichen in Kleingruppen in englischer Sprache geschult. Dabei wechseln sich Unterricht und spielerische Phasen miteinander ab. „Von 9 bis 17 Uhr dauert das Camp jeden Tag. Abends sind alle ziemlich kaputt, ich selbst auch“, berichtet Koca, die beim Mortimer English Club Dozentin ist. In Westen wird sie unterstützt von Sean Hicken und Praktikantin Gemma Llamas. „Wir sprechen fast ausschließlich auf Englisch mit den Kindern“, berichtet Hicken. „Meistens verstehen sie uns sehr schnell, manches müssen wir noch einmal langsamer und einfacher wiederholen. Vieles erklärt sich für sie auch aus dem Zusammenhang heraus.“

Die Spielphasen gefallen den Teilnehmern am besten. Besonders das Fliegenklatschenspiel: Zuerst verteilt Eda Koca zu einem bestimmten Thema Symbolbilder auf dem Tisch. Gestern ging es zum Beispiel um furniture, also um Möbel. Wenn die Dozentin „chair“ sagt, müssen die Kinder mit ihren Fliegenklatschen so schnell wie möglich auf das entsprechende Bild, in diesem Fall also den Stuhl, patschen. Auf diese Weise vergrößert sich ganz spielerisch der Wortschatz der Teilnehmer.

Zwischendurch dürfen die Kinder immer mal wieder an die frische Luft und sich austoben. Am liebsten beschäftigen sie sich mit der Pumpe auf dem Spielplatz, wo sie mit Sand und Wasser „herumpütschern“ können. Das ist für die Betreuer kein Problem, so lange die Vokabeln sitzen: „waterfight“ heißt das Spiel dementsprechend bei den Kindern.

Täglich gibt es ein Mittag-essen, das Amtshaus-Managerin Eltje Buch für die Teilnehmer zubereitet. Am Mittwoch durften die Kinder tatkräftig dabei mithelfen, „applecrumble“ zuzubereiten. Und auch dabei lernten die Kinder ruckzuck viele neue Wörter, diesmal rund um die Küche.

Heute sind die Eltern eingeladen. In einer Präsentation wollen die Kinder zeigen, was sie gelernt haben. Die Großen zeigen ein Rollenspiel, die Kleinen führen die „Geschichte von den drei Ziegen“ auf.

rei

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