Ladesäule neu auf dem Ratshausparkplatz

Energie tanken in Dörverden

Zwei Personen stehen neben einer Ladesäule für Elektrofahrzeuge.
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Über die erste öffentlich zugängliche E-Ladesäule im Dörverdener Gemeindegebiet freuen sich Bürgermeister Alexander von Seggern (r.) und Projektgruppenmitglied Corbinian Schöfinius. Die „allersäule“ auf dem Parkplatz des Rathauses bietet dabei gleich zwei Ladepunkte für Elektrofahrzeuge.

Das Ladenetz für Elektrofahrzeuge wird größer, zumindest in der hiesigen Region. Die sogenannte „allersäule“ ist künftig an 13 Standorten zwischen Verden und Celle zu finden. Eine davon ist jetzt in Dörverden in Betrieb genommen worden. An dieser Säule können zwei Fahrzeuge gleichzeitig Strom auftanken.

  • Ausschließlich grüner Strom aus erneuerbaren Energien
  • Förderung der E-Mobilität
  • Individualverkehr spielt im ländlichen Raum eine große Rolle

Dörverden – Besitzer elektrisch betriebener Fahrzeuge mit einer Leistung von bis zu 22 Kilowattstunden (Steckertyp II) können ihre Wagen ab sofort auf dem Parkplatz des Dörverdener Rathauses an zwei gebührenfreien Stellplätzen kostenpflichtig aufladen. „Die Ladesäule wird dabei natürlich ausschließlich mit grünem Strom aus erneuerbaren Energien versorgt“, informiert Bürgermeister Alexander von Seggern in einer Pressemitteilung.

„Wir hatten beim Thema Elektromobilität die Wahl, auf technische Entwicklungen zu reagieren oder selbst zu agieren“, beschreibt der Bürgermeister die Ausgangslage. „In der Leader-Region Aller-Leine-Tal haben wir uns bewusst für Letzteres entschieden.“

Acht Kommunen machen gemeinsame Sache

Die am Projekt beteiligten Kooperationspartner im Aller-Leine-Tal sind die Gemeinden Dörverden, Hambühren, Kirchlinteln, Wietze, Winsen (Aller) sowie die Samtgemeinden Ahlden, Rethem (Aller), und Schwarmstedt. Diese wurden dabei inhaltlich vom Energienetzwerk „EwALT“ und der Projektgruppe E-Mobilität unterstützt.

Die acht Kommunen knüpfen damit gemeinsam an die bisherigen modellhaften Entwicklungen in der Region an. Die „allersäule“ ist künftig an 13 Standorten zwischen Verden und Celle zu finden. Neben dem bereits vorhandenen E-Carsharingangebot „allerauto“ geht die Region mit der öffentlichen „allersäule“ einen weiteren Schritt zur Förderung der E-Mobilität. Gefördert wird das Leader-Projekt von der Europäischen Union, dem Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums – „ELER“.

Aktivierung über eine RFID-Karte oder das Smartphone

Die Aktivierung und die Bezahlung des Ladevorgangs erfolgt über eine RFID-Karte oder das Smartphone. Europaweit nutzbare Ladekarten können zum Beispiel über den Anbieter „plugsurfing“ erworben werden.

„Gerade im ländlichen Raum spielt der Individualverkehr eine wichtige Rolle. E-Mobilität ist dabei ein Baustein neu gedachter Mobilität. Wir werden die Augen allerdings weiterhin für Alternativen offen halten und sensibel auf die technische Entwicklung reagieren“, gibt von Seggern einen Ausblick, in die Zukunft. Ziel bleibe es, die Mobilität aktiv im Sinne der Energiewende hin zu mehr Klimaschutz und geringeren Abhängigkeiten von fossilen Energieträgern zu fördern.

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