Eltje Buch zeigt besondere Motive

Blick für Winzigkeiten

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Kleines Motiv mit großer Wirkung: Eltje Buch mit „Fliegenpilz“.

Westen - Die aktuelle Fotoausstellung im Mehrgenerationenhaus Amtshaus Westen birgt Stoff für Heimatgeschichten.

Zwischen Aller, Deich und Feldmark hat Eltje Buch Dutzende Bilder eingefangen, von denen jedes einzelne in überwiegend großen Formaten seine eigene Geschichte erzählt. Insgesamt sind rund 50 Bilder zu sehen. Etliche davon in Großformat in Farbe als auch in Schwarz-Weiß. Das Fotografieren von Natur und Ansichten aus ihrer Heimat ist die große Leidenschaft der Hobbyfotografin. Ihre Eindrücke hat sie zu einer sehenswerten Bildkomposition aus Fotografien unterschiedlichster Formate, in Farbe und Schwarz-Weiß, zusammengefügt, darunter Ansichten von Pilzen, Pflanzen, verwitterten Zäunen, Schiffen, Landschaften oder der Aller. Vieles, was Eltje Buch in Westen und Umgebung in der Natur findet, hat sie auf ihre besondere Art ins rechte Licht gerückt.

Sie hat ihre eigenen Perspektiven auf die Landschaft, in der sie täglich ausgedehnte Spaziergänge mit ihrem Hund Moritz unternimmt. Im Verlauf der Spaziergänge sind bis auf eine Ausnahme sämtliche Fotografien entstanden, die den Betrachter eindrucksvoll und gefühlvoll durch die vier Jahreszeiten führen. Die feinsinnige Wahrnehmung der Hobbyfotografin für die Besonderheit von scheinbar alltäglichen Motiven machen den Reiz sämtlicher Fotografien aus. Außerdem sind es oft nur wenige Zentimeter, die das Objekt vom Objektiv der Handykamera trennen. Kleinigkeiten, die man im Vorbeigehen nur allzu leicht übersieht, erhebt Eltje Buch zum Mittelpunkt ihrer Bilder. Ebenso gelingen ihr ausgefallene Perspektiven. Dabei hat sie den Blick für Winzigkeiten, die den Betrachter gefangen nehmen.

Manche der überwiegend auf Leinwand gezogenen Aufnahmen erscheinen wie Gemälde, während andere durch Schwarz-Weiß-Kontraste einen erstaunlichen Wirkungsgrad erhalten.

Eltje Buch sagte anlässlich der Eröffnung: „Ich arbeite ohne technischen Aufwand und benutze keine professionelle Kamera.“ Sie wolle in ihren Bildern Wesentliches zeigen, die Schönheit der Natur darstellen und auf Dinge aufmerksam machen, die nicht immer auf den ersten Blick sichtbar sind. „In den letzten Tagen habe ich oft das Wort Glück verwendet, denn diese Bilder sind mit viel Glück entstanden.“ Sie sei schließlich zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gewesen und – was noch viel wichtiger sei – sie hatte das Handy dabei.

Die Ausstellung „Am Wegesrand“ ist bis Ende April zu sehen. Die Bilder zeigen zwar nahezu ausschließlich Motive der Gemeinde Dörverden – sind aber auch für auswärtige Besucher sehenswert.

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