Dörverdener Gemeinderat arbeitet Themen zügig ab / Kindergärten öffnen ab Montag für alle Kinder

Einigkeit von Dorfregion bis Landwehrsee

Politik auf Abstand: Das Einhalten der Sicherheitsvorkehrungen hat erneut gut funktioniert.  
Foto: niemann
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Politik auf Abstand: Das Einhalten der Sicherheitsvorkehrungen hat erneut gut funktioniert. Foto: niemann

Dörverden – Ausgesprochen harmonisch verlief am Donnerstagabend die öffentliche Sitzung des Dörverdener Gemeinderates, die unter Wahrung aller hygienischen Vorschriften in die Kurt-Poppe-Halle verlegt worden war. Die Tagesordnung war zwar umfangreich, bot aber keinerlei Zündstoff für kontroverse Diskussionen, sodass die einzelnen Punkte zügig abgehandelt wurden.

Bürgermeister Alexander von Seggern ging zunächst auf die Anfrage der CDU-Fraktion „Dörverden in der Corona-Krise – Anfrage eines Statusberichtes“ ein und berichtete zusammenfassend, dass die Gemeindeverwaltung auch weiterhin den von ihr eingeschlagenen Weg verfolge und sämtliche Entscheidungen an die dynamische Lageentwicklung anpassen würde. Von Seggern sagte weiter, dass ab Montag die Kindergärten einen eingeschränkten Betrieb für alle Kinder aufnehmen würden, während sowohl das Rathaus als auch verschiedene öffentliche Einrichtungen weiter für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen blieben. Erforderliche Vorsprachen im Rathaus wären nach vorheriger Terminvereinbarung möglich, während die offenen Bürgersprechstunden mit den Ortsvorstehern in allen Ortschaften in diesem Jahr nicht angeboten würden. „Anliegen können aber nach vorheriger Terminvereinbarung persönlich besprochen werden.“ Der Bürgermeister betonte, dass aktuell für öffentliche Einrichtungen in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landkreises individuelle Nutzungs- und Hygienekonzepte hinsichtlich einer Wiedereröffnung erarbeitet würden.

Zügig und einstimmig wurden dann folgende Beschlüsse gefasst. Der Änderung des Bebauungsplanes „Stedeberger See“ hinsichtlich der inzwischen neu erbauten Straße „Zum Landwehrsee“ wurde zugestimmt und so der letzte Schritt im Bauleitplanverfahren in die Tat umgesetzt. „Es gab hier ja eine sehr lange Diskussion. Aber ich denke, es wurden gangbare Kompromisse gefunden“, meinte von Seggern dazu.

Ebenso einmütig sprach sich das Gremium dafür aus, dass die Ortschaften Hülsen und Westen mit der Stadt Rethem und der Gemeinde Frankenfeld aus dem benachbarten Heidekreis die gemeinschaftliche Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm in einer kreisübergreifenden Dorfregion beantragen werden.

Auch den Zuschussanträgen von Sportverein SV Vorwärts Hülsen und Wassersport-Club Westen wurde ohne Gegenstimme oder Enthaltung zugestimmt. Den Wassersportlern wurde ein Zuschuss für die Sanierungsmaßnahme im Vereinsheim in Höhe von bis zu 6913 Euro zu den veranschlagten Kosten von 27 636 Euro als Anteilsfinanzierung gewährt und dem Sportverein für den Bau einer Beregnungsanlage ein Zuschuss von bis zu 7 000 Euro zu den veranschlagten Kosten von 28 000 Euro zugesprochen. Für beide Finanzspritzen ist der Beschluss gemäß der Richtlinie über die Förderung des Sports und der Jugendarbeit in der Gemeinde Dörverden erfolgt.   nie

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