Wassersportverein Dörverden immer beliebter / Viel Betrieb trotz der Pandemie

Eine gute Saison

Peter Schneider und Margret Guse ziehen am Ende der Saison im Dörverdener Hafen eine unerwartet positive Bilanz.
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Peter Schneider und Margret Guse ziehen am Ende der Saison im Dörverdener Hafen eine unerwartet positive Bilanz.

Dörverden – Für die Freizeitskipper im Wassersportverein Dörverden (WSV) beginnt wieder die Zeit des Slippens und des Kranens. „Leider ist die Saison bald schon wieder vorbei, und die Boote werden in Barme aus dem Wasser gehoben“, sagt Peter Schneider, der noch im April Sorge hatte, ob der kleine Sportboothafen in Dörverden coronabedingt überhaupt geöffnet werden dürfe. „Stattdessen hatten wir eine ausgesprochen gute Saison“, so das Resümee von Schneider und Hafenmeisterin Margret Guse. „Sportbootfahrer und Paddler aus ganz Deutschland und sogar aus den Niederlanden haben in unserem Hafen angelegt und teils mehrere Tage hier auf dem Wasser oder auf dem Vereinsareal verbracht“, freut sich Schneider. Das, so der Vorsitzende weiter, sei insbesondere der ehrenamtlichen Hafenmeisterin Margret Guse geschuldet, die täglich vor Ort sei. „Nur so konnten wir dem Virus trotzen und das Einhalten entsprechender Vorgaben und Einschränkungen garantieren.“ Davon hätten alle profitiert. Sowohl der Verein als auch die spürbar wachsende Zahl der Bootstouristen, fügt Buse hinzu.

Der gute Ruf des Dörverdener Sportboothafens habe sich inzwischen herumgesprochen. „Mundpropaganda ist für uns das A und O“, sagt die Hafenmeisterin. Sie freut sich, dass längst nicht nur Vereinsmitglieder die Angebote des WSV zu schätzen wissen. „Es gab auch in diesem Jahr schon mehrfach Gäste, die haben auf ihrer eigentlichen Wasserreise ihre Boote sowohl auf der Hin- als auch auf der Rücktour bei uns festgemacht.“

Sie freue sich jedenfalls über jeden Gast, denn dann habe sie auch immer etwas zu tun. So halte sie das Vereinsheim in Ordnung, kümmere sich um die regelmäßige Reinigung und Desinfektion der Sanitäranlagen, weise Boote ein, helfe beim Festmachen, erkläre den Gästen unter den Freizeitskippern die Hafenbedingungen in Coronazeit, nehme deren Liegegebühren in Empfang, halte hier und da auch einmal ein Schwätzchen oder gebe Auskunft über Einkaufs- und Ausflugsmöglichkeiten in der Region. Dass sie in ihrer Position ständig erreichbar sein muss, stört Guse nicht. Ganz im Gegenteil. „Ich habe gerne ein offenes Ohr für die Gäste und versuche zu helfen, so gut ich kann.“ Es sei schließlich wichtig, dass im Hafen eine gute Atmosphäre herrsche.

Bis gestern, zum Saisonende, hatten die Gäste Gelegenheit, das warme Wetter am Wasser zu genießen. Das, so Guse, mache sie schließlich auch so ab und zu. „Wenn es sich zwischendurch mal anbietet, dann springe ich ins Wasser und kühle mich in der Weser ab“, sagt die Hafenmeisterin. Diese kleine Auszeit gönne sie sich.

Ob sie im kommenden Jahr zum vierten Mal das Ehrenamt antreten wird, weiß sie noch nicht. „Das entscheide ich Anfang des Jahres.“ Für die Beliebtheit des Sportboothafens habe Guse in den vergangenen Jahren wichtige Grundlagen geschaffen, lobt Schneider. „Margret ist ein wahrer Glücksgriff für den Verein.“  nie

Auch skurrile Wassergefährte wie der Selbstbau eines noch mastlosen Segelbootes in Walform haben während der Saison im Dörverdener Hafen angelegt.

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