Susanne Al-Kaledi unterrichtet in Hülsen

„Ein intensives Erlebnis der eigenen Weiblichkeit“

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Freuen sich auf viele weitere Mittänzerinnen in Hülsen: Katharina Stertefeld, Finja Sass, Heike Brodkorb und Susanne Al-Kaledi (von links) in der Galerie Kaiser in Hülsen. 

Hülsen - Der Wunsch nach einer Stärkung des Körperbewusstseins und der Fitness oder schlichtweg die Freude an körperlicher Bewegung? Was auch immer die Gründe für ihren Bewegungsdrang sein mögen, Susanne Al-Kaledi hat das perfekte Angebotsbündel für alle am orientalischen Tanz Interessierten geschnürt.

Sie bietet ab sofort im einstigen Hülsener Rathaus (heute Galerie Kaiser) immer montags, von 18.30 bis 19.30 Uhr, Kurse im Orientalischen Tanz an. Für die ausgebildete Pädagogin für Tanz und Gymnastik mit Schwerpunkt Bewegungstherapie und Inhaberin von „Tanz und gesunde Bewegungsart“ ist es auch eine Art der Rückkehr zu ihren tänzerischen Wurzeln an ihrem Wohnort. Bereits 1993 hatte sie im SV Hülsen eine Sparte Orientalisches Tanzen ins Leben gerufen und bis 2003 vielen Mädchen und Frauen diesen speziellen Tanzunterricht erteilt.

Nun möchte sie an die alten Erfolge anknüpfen und ist froh, dass ihr Uwe Kaiser die Räumlichkeiten für einen geringen Obolus zur Verfügung stellt. Al-Kaledi erzählt, dass der orientalische Tanz als ältester der Welt gilt und eigentlich fälschlicherweise im Volksmund zumeist als „Bauchtanz“ bezeichnet werde. Doch damit sei er der wohl am häufigsten missverstandene Tanz, da das Wort „Bauchtanz“ im Arabischen gar nicht existierte und dieser nur eine von vielen Ausdrucksformen sei.

„Anregend wie gesund“

„Der orientalische Tanz und seine unterschiedlichen Facetten sind aber alle ebenso anregend wie gesund“, schwärmt die Frau mit arabischen Wurzeln und weist auf die vielen positiven Nebeneffekte des orientalischen Tanzes hin. „Die Haltung verbessert sich, viele Muskeln werden gekräftigt und gedehnt, das Herz und der Kreislauf werden beim Tanzen ordentlich in Schwung gebracht.“ Al-Kaledi weist auch auf die Konzentration auf den eigenen Körper hin, und erzählt, dass die meisten Tänzerinnen die eigene Weiblichkeit beim Tanzen intensiv erlebten.

Der orientalische Tanz enthalte viele Bewegungen, die den Kräften der Natur nachempfunden seien, wie dem Wind, den Wellen des Meeres oder auch den Bewegungen verschiedener Tiere. Al-Kaledi legt auch Wert auf die Feststellung, dass der orientalische Tanz für jedes Alter geeignet ist und dass auch das Gewicht keine Rolle spielt. „Ich unterrichte zurzeit Mädchen und Frauen im Alter von sechs bis annähernd 80 Jahren. Es ist einfach wichtig, auf den Körper zu achten und älteren Frauen hilft der orientalische Tanz, eine sinnliche Ausstrahlung zu bewahren.“ Auch werde kein Partner wie bei anderen Tänzen gebraucht. Anfangs sei auch keine spezielle „Ausstattung“ erforderlich. Bequeme Kleidung und ein Hüfttuch – und schon könne es losgehen. Allerdings tanze es sich leichter mit orientalischer Musik, die sehr rhythmisch und melodiös sei.

Interessierte melden sich unter Telefon 04239/1457 oder per E-Mail an info@bewegungsart.de bei Al-Kaledi, die orientalisches Tanzen auch in Eitze lehrt. 

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