Uhu, Wüstenbussard, Turm- und Sakerfalke sind die neue Attraktion im Wolfcenter

„Ein Greifvogel lässt sich nichts befehlen“

Die Falknerei ist die große Leidenschaft von Roland Werner, hier mit Wüstenbussard Johnny.
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Die Falknerei ist die große Leidenschaft von Roland Werner, hier mit Wüstenbussard Johnny.

Dörverden – Besucher im Wolfcenter Dörverden können sich über eine weitere Tierart freuen: Das Mitarbeiterteam wird dort seit Kurzem durch Roland und Andrea Werner verstärkt und als ausgebildete Falkner hat das Paar auch seine vier Greifvögel, Uhu Frieder, Wüstenbussard Johnny, Turmfalke Kim und Sakerfalke Lisa, mit an ihre neue berufliche Wirkungsstätte gebracht.

Greifvögel sind seine eigentliche Leidenschaft, doch jetzt hat es Roland Werner täglich auch mit Wölfen, Präriehunden, Alpakas, Ziegen und an den Öffnungstagen mit Besuchern zu tun: Der Diplom-Forstingenieur ist nämlich der Neue im Wolfcenter Dörverden und seine gefiederten Mitbringsel eine passende Ergänzung im zoologischen Konzept.

Inhaber Christina und Frank Fass: „Die Greifvögel passen charakteristisch gut zu uns. Und sie tragen sicher auch zu einer weiteren Attraktivitätssteigerung des Wolfcenters bei, wenn Werner die Tiere den Besuchern näher bringt.“ Das neue Quartett ist bereits in der Flugdrahtanlage zu sehen und soll – nach Abschluss einer angemessenen Eingewöhnungszeit – den Besuchern zu festen Zeiten auf der Faust sowie im Flug gezeigt werden und sich als fester Bestandteil der Bildungsarbeit und umweltpädagogischen Angebote im Wolfcenter etablieren.

„Es gibt so viel Wissenswertes über die Lebens- und Verhaltensweise von Greifvögeln zu berichten“, sagt Werner, den es aus dem Erlebnispark Tripsdrill in Baden-Württemberg in nördliche Gefilde verschlagen hat. „Ich habe eine neue berufliche Herausforderung gesucht. Außerdem lieben meine Frau und ich den Norden und mit Frank Fass bin ich schon länger bekannt“, so Werner, während Fass schmunzelnd ergänzt, dass er Werner schon auch ein bisschen abgeworben hat.

Die genannten Greifvögel hat Roland Werner teils schon viele Jahre im Besitz. „Zwischen uns hat sich ein inniges Vertrauensverhältnis aufgebaut.“ Dass Werner seinen Beruf und seine Tiere liebt, ist in jedem seiner Worte zu hören. „Ich habe schon sehr früh eine Leidenschaft für diese Tiere entwickelt“, sagt der 48-Jährige und dass Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen unverzichtbar im Umgang mit den Seglern der Lüfte seien. „Ein Greifvogel lässt sich nichts befehlen.“

Für ihn sei es reizvoll, einem Tier beim Freiflug die Freiheit zu schenken, und es komme dennoch wieder zu ihm zurück. Die neue, vielseitige Arbeit mache ihm viel Spaß, sagt Werner und dass er und seine Frau sich nach kürzester Zeit bereits heimisch an ihrem neuen Wohnort fühlten.

Die Öffnungszeiten des Wolfcenters: Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr, und während der niedersächsischen Sommerferien täglich von 10 bis 18 Uhr.

Von Christel Niemann

Die schöne Sakerfalkendame Lisa. Fotos: Neimann

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