Aller-Weser-Oberschule stellt sich Viertklässlern online vor

Dörverdener Wir-Gefühl in 23 Videos

Eine Schülerin am Tisch, im Vordergrund eine Videokamera.
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Bio mit Sofia: Die Jugendlichen haben selbst entschieden, wie sie ihren Schulalltag darstellen wollen.

Wegen Corona haben die Kinder in diesem Jahr nicht die Möglichkeit, bei einem Tag der offenen Tür einfach mal in die weiterführenden Schulen hineinzuschnuppern. Ein virtuelles Angebot soll den Neuen an der Dörverdener Aller-Weser-Oberschule die Angst nehmen und sie informieren.

  • Ein virtuelles Angebot soll den Neuen an der Dörverdener Aller-Weser-Oberschule die Angst nehmen und über diverse Aktivitäten informieren
  • An den bunten und zum Teil lustigen Videos haben zahlreiche Schüler und Lehrer mitgewirkt.
  • Am Montag geht der virtuelle Einblick in das Schulleben online.

Dörverden – Manch ein Viertklässler hat vielleicht schon etwas Muffensausen. Kein Wunder: Schließlich hat er keine Ahnung, was ihn nach den Sommerferien in seiner „neuen“ Schule erwartet. Sind die Lehrer nett? Ist der Unterricht schwer? Wie sieht die Schule überhaupt von innen aus? Wegen Corona haben die Kinder in diesem Jahr nicht die Möglichkeit, bei einem Tag der offenen Tür einfach mal hineinzuschnuppern.

Virtuelles Angebot soll Angst nehmen und informieren

Ein virtuelles Angebot soll den Neuen an der Dörverdener Aller-Weser-Oberschule jetzt die Angst nehmen und die Schüler darüber informieren, welcher besondere Gast im Biologieraum auf sie wartet, warum es im Chemieraum Gummibärchen gibt und was für unterschiedliche Aktivitäten am Ganztags-Nachmittag ausprobiert werden können. An den bunten und zum Teil lustigen Videos haben zahlreiche Schüler und Lehrer mitgewirkt. Heute geht der virtuelle Einblick in das Schulleben online – und es gibt ganz viel zu entdecken.

Gemeinsame Linie der Schulleiter

Die Schulleiter im Landkreis Verden hätten bei einer Dienstbesprechung das Problem mit den Tagen der offenen Tür auf die Tagesordnung gesetzt, berichtet Rektor Alexander Schock. „Wir sind gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass wir unsere Veranstaltungen, bei denen wir uns den neuen Viertklässlern präsentieren, in diesem Jahr coronabedingt nicht durchführen können. Wir haben uns dann aber auf eine gemeinsame Linie geeinigt.“ Alle Schulen haben deshalb in den vergangenen Wochen digitale Angebote erarbeitet.

Die Dörverdener Aller-Weser-Oberschule müsste, im Gegensatz zum Beispiel zu den Gymnasien, eigentlich gar nicht für sich werben: Aufgrund der Schuleinzugsgebiets-Regelung ist gesichert, dass auch in diesem Sommer genügend Fünftklässler zusammenkommen. „Aber wir haben ja auch das Bedürfnis, uns nach außen zu öffnen, zu zeigen: Das sind wir“, so Schock. Konrektorin Sandra Vogel: „Und es geht natürlich auch darum, positive Gefühle zu vermitteln, und den Kindern die Angst zu nehmen. Wenn die Viertklässler unsere Videos sehen, dann freuen sie sich hoffentlich auf ihre neue Schule.“

Klar, Fachbereichsleiterin Nathalie Schmidtmeyer, an der Oberschule zuständig für das Veranstaltungsmanagement, hätte natürlich am Liebsten wieder einen bunten Tag der offenen Tür organisiert, mit vielen Besuchern und kurzweiligen Aktionen. Doch pandemiebedingt gehe das in diesem Jahr natürlich nicht. Und die Dreharbeiten hätten dann doch großen Spaß gemacht und das Ergebnis könne sich sehen lassen. „Es ist im Prinzip eine ganz bunte Mischung aus Räumlichkeiten und Persönlichkeiten geworden. In den Videos sind zum Beispiel Lehrer zu sehen, die ihre Fachbereiche vorstellen – oder Schüler, die sagen, warum sie gerne auf diese Schule gehen.“ Und so sind 23 ganz unterschiedliche, sehr authentische Videos entstanden, die insgesamt das Bild einer abwechslungsreichen, offenen Schule zeichnen: Da ist die freundliche Jahrgangsleiterin, die herzliche Worte für die neuen Schüler findet, der Zehntklässler, der im Biologieraum mit einem Skelett herumalbert oder die Mathelehrerin, die anhand einer selbst gebauten „Höhle“ zeigt, was ein Kubikmeter ist.

Spaß am Videodreh hatte der 13-jährige Nils. Aber nicht nur für die Schüler, auch für die Lehrer waren die Arbeiten eine schöne Abwechslung.

Schmidtmeyer bedankt sich beim Medienzentrum des Landkreises für die Bereitstellung des Equipments, das nötig war, um den virtuellen Auftritt herzustellen. „Die Dreharbeiten waren eine ganz intensive Zeit, es war einfach toll, irgendwie so ein Stück Alltag zurückzugewinnen.“ Besonders schön sei es gewesen, dass die Jugendlichen sich so engagiert eingebracht hätten, ihre Schule vorzustellen. „Wir haben sie selbst entscheiden lassen, ob und wie sie sich beteiligen“, so Schmidtmeyer. „Die waren stolz ohne Ende, Teil davon sein zu können.“

„Es hat echt Spaß gemacht, anderen die Schule zu zeigen, unsere ganzen Fächer und die Räume“, erzählt der 13-Jährige Nils. Für ihn waren die Dreharbeiten eine willkommene Abwechslung nach einem Jahr voller Einschränkungen. Er hat gerne mitgeholfen, „seine“ Aller-Weser-Oberschule ins rechte Licht zu rücken.

Hoffen auf viele Klicks: Schulleiter Alexander Schock, Fachbereichsleiterin Nathalie Schmidtmeyer, Konrektorin Sandra Vogel und Oliver Schaal, didaktischer Leiter, (von links) stellen die Online-Präsentation vor.

Wer Lust hat, sich die Aller-Weser-Oberschule in der virtuellen Präsentation anzusehen:

Sie wird heute, ab 10 Uhr, auf der Homepage www.schulzentrum-doerverden.de freigeschaltet.

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