Bewässerungsanlagen sorgen für grüne Flächen

Dörverdener Sportplätze: Der Regen kommt von unten

 Beregnungsschläuche werden  ins Erdreich eingebracht.
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Mit einem Spezialverfahren werden die Beregnungsschläuche rasenschonend ins Erdreich eingebracht.

Dörverden – Beregnung ist ein Thema, das sich dem Betrachter in diesem nassen Frühling nicht wirklich aufdrängt. Im TSV Dörverden hat man sich trotzdem eingehend damit auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist eine Bewässerung auf den beiden Sportplätzen, deren Einbau eine Beregnungsanlagenfirma aus dem oldenburgischen Hatten in dieser Woche begonnen hat. Wenn alles fertig ist, verfügen beide Plätze über individuell steuerbare Sprenger, die in den Boden eingearbeitet sind und sich vollkommen unsichtbar in die Rasenfläche einfügen.

Dörverdener Platzwart in Aufbruchstimmung

Angesichts dieser Entwicklung herrscht insbesondere bei Platzwart Friedrich Arndt Aufbruchstimmung. Dank der von Gemeinde, Landessportbund und Landkreis gewährten Zuschüsse kann er davon ausgehen, dass das jahrelange, mühsame Ausrollen der alten Schlauchrollen damit Vergangenheit ist. Auf den Spielfeldern soll künftig die ausgeklügelte und wartungsfreie Automatik für das benötigte Nass sorgen.

Unterstützung auch vom Landessportbund

Auf einer Länge von 1000 Metern werden für den Einbau der Anlage PE-Rohre im Boden verlegt.

Der TSV Dörverden stemmt mit der Beregnungsanlage vor allem ein finanzielles Großprojekt, das mit etwa 38 000 Euro zu Buche schlägt. Logisch, dass der Sportverein diese Summe nicht aus eigener Kraft aufbringen kann und auf die erwähnte Unterstützung angewiesen ist. So übernimmt der Landessportbund nach Auskunft des zweiten Vorsitzenden Frank Kurtz den Löwenanteil der Kosten: 40 Prozent der Gesamtsumme.

Landkreis und die Gemeinde Dörverden zahlen 25 Prozent

Jeweils 25 Prozent bestreiten der Landkreis und die Gemeinde Dörverden, sodass der Anteil für den TSV auf das verbleibende Zehntel zusammenschrumpft. „Für die uns gewährte Unterstützung sind wir dankbar. Anders könnten wir dieses Projekt gar nicht realisieren“, macht Kurtz deutlich. Wer selbst ein Grundstück zu bewässern habe, wisse, wie viel Aufwand das gerade im Sommer bedeutet. Und in diesem Fall gehe es schließlich um ganz beachtliche Flächen. Kurtz freut es außerdem, dass die bauliche Umsetzung dank modernster Technik ohne größere Erdarbeiten zügig vonstatten geht, sodass beide Trainingsfelder, sofern die Pandemie es zulässt, bereits in der kommenden Woche wieder vollständig nutzbar sein werden.

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