FSJ im TSV Dörverden: Cedric Zepp: „Ich weiß jetzt genau, was ich will“

„Die Zeit hat mir gut getan“

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Zum Abschied gab es Kinogutscheine, Fachliteratur und ein dickes Dankeschön von der Vereinsvorsitzenden.

Dörverden - Das Geschenk für Cedric Zepp hatte Sandra Cafrey mit Bedacht gewählt. Sie gab ihm Kinogutscheine und Fachliteratur mit auf den weiteren Weg, als Dankeschön für die Zeit, in der der Verdener seinen Freiwilligendienst beim TSV Dörverden versehen hat. Mit Beginn des Schuljahres ist sein Freiwilliges Soziales Jahr nämlich schon wieder beendet. Sechs Monate hat Zepp in vielen Bereichen des Sportvereins gearbeitet und das, so sagt er, habe ihn persönlich ein großes Stück weitergebracht.

Nach Anlaufschwierigkeiten hatte der Verein im Februar dieses Jahres in ihm endlich einen motivierten jungen Menschen gefunden, der seinen Bundesfreiwilligendienst in dem Sportverein absolvieren wollte. „Ich befand mich hinsichtlich meines Studiums in einer Findungsphase. Das halbe Jahr hat mir gut getan, denn jetzt weiß ich genau, was ich will“, sagt Zepp, der ab September in Salzgitter Sportmanagement studieren wird.

Cedric hat viele neue Erfahrungen sammeln dürfen, neue Menschen kennengelernt und sich auch persönlich weiter entwickelt. „Als das FSJ im Februar begann, wusste ich eigentlich nicht, was mich dort erwartet und ein wenig skeptisch war ich zunächst schon. Doch ich wurde sofort gut aufgenommen und unterstützt.“

Bei seiner täglichen Arbeit in der Geschäftsstelle hatten zwar administrative Aufgaben Vorrang, doch an der Aller-Weser-Oberschule hat er gleich drei Arbeitsgemeinschaften, die AGs Trendsport, Spielsport und Schwimmen geleitet und sich außerdem in den verschiedenen Vereinssparten teils eigenverantwortlich engagiert. Außerdem hat Zepp als verpflichtendes Projekt das Fußballturnier „Dörverden United“ zugunsten der örtlichen Flüchtlingshilfe organisiert, es überregional beworben und Mitstreiter sowie Sponsoren gesucht. „Das wurde supergut angenommen“, so Zepp zufrieden. Insgesamt nahmen bei dem Turnier Ende Mai rund 17 Mannschaften mit fast 200 Spielern teil – darunter viele Nichtvereinsmitglieder, Freizeitspieler aus der Region sowie aus Bremen, Winsen an der Luhe oder Rotenburg.

Bereut hat er seine Entscheidung nicht, im Gegenteil. „Ich würde es immer wieder machen“, lautet sein persönliches Fazit. Reich wurde der junge Mann vom FSJ allerdings nicht. Die 300 Euro monatlich sind mehr als Taschengeld beziehungsweise als Aufwandsentschädigung gedacht. „Ich wohne noch zu Hause, daher war das Geld für mich kein so großes Thema“, sagt der einstige Freiwilligendienstler, für den der TSV Dörverden jetzt einen Nachfolger sucht.

Bewerben können sich sportbegeisterte, motivierte und zuverlässige junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren, die ihren Schulabschluss oder die Ausbildung in der Tasche haben und die auf der Suche nach einer neuen Herausforderung sind.

„Das FSJ beim TSV Dörverden bietet die ideale Möglichkeit, Soziales mit Sportlichem zu kombinieren“, resümiert Cedric Zepp. Infos unter www.tsv-doerverden.de/FSJ.

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