„Ferienpark Landwehrsee“: Investoren informieren über ihre Pläne

„In diesen Platz verliebt“

Vater und Sohn, Peter und Christian Vreys, vor der kleinen Badestelle am See.

Stedebergen - Das Interesse war groß. Fast 150 Camper informierten sich im Rahmen der jährlichen Pächterversammlung über das Konzept und den Stand der Genehmigungsverfahren für den „Ferienpark Landwehrsee“. Die Investoren Peter und Christian Vreys stellten ihre Pläne vor.

Sie wollen ein Wochenenderholungsgebiet mit 83 Wochenend- beziehungsweise Ferienhäusern, eigener Zufahrt, Spielplatz und Seezugang sowie 5-Sterne-Campingplatz mit Dauerplätzen und Restaurant realisieren. Anschauungsmaterial gab es auch, als Vater und Sohn ihre Imagebroschüre präsentierten.

Gut Ding will bekanntlich Weile haben: Seit der ersten Ankündigung des Projektes sind bereits mehr als fünf Jahre ins Land gezogen. „2011 habe ich mich in diesen Platz verliebt und Verkaufsverhandlungen mit der Eigentümerin geführt, im Jahr darauf die Flächen gekauft. Dann wollte ich meine Pläne innerhalb von drei oder vier Jahren verwirklichen“, reflektiert Peter Vreys. Der Grund, warum bis heute noch nicht viel passiert ist, sieht er primär in den aufwändigen Genehmigungsverfahren, die den gesetzlichen Bestimmungen und Auflagen von Gemeinde und Kreisbehörde geschuldet sind.

Gut besuchte Pächterversammlung. - Fotos: Niemann

„Jetzt soll es aber bald losgehen und im Juli – so mein Kenntnisstand – geht der Bau der neuen Zuwegung zum Campingplatz über Geestefeld los“, berichtet Freys im Gespräch mit unserer Zeitung. Für den Campingplatz und die Dauercamper auf dem betroffenen Areal hätten diese ersten baulichen Schritte zunächst noch keinerlei Auswirkungen. „Ich schätze, dass auf dem Campingplatz noch die nächsten drei bis fünf Jahre Ruhe herrschen wird und alles beim Alten bleibt. Vorher wird hier die Spitzhacke wohl nicht zum Einsatz kommen“, vermutet Vreys.

Zeitnah habe er allerdings den Bau eines Musterhauses anvisiert, da es unverzichtbar für die Vermarktung der Häuser sei. „Man muss den Interessenten ja was zeigen und ich hoffe sehr, dass wir das Musterhaus im kommenden Frühjahr erstellen können“, so Vreys, der die weiteren Bautätigkeiten dann nachfrageabhängig in drei Abschnitten realisieren will.

Das markanteste und größte Gebäude im Ferienpark soll übrigens das Verwaltungsgebäude werden, das auch einen modernen Sanitärbereich beherbergen wird. Nach der Zielgruppe für die Neubauten im Ferienpark Landwehrsee befragt, nennt Vreys Investoren mit vorrangigem Interesse an einer Vermietung. „Denen wollen wir ein Rundum-Sorglos-Paket bieten. Sie sollen sich um nichts kümmern müssen.“

Die Kaufpreise für die Doppel- und freistehenden Häuser in Massivbauweise werden sich nach seiner Aussage zwischen 120.000 und 150.000 Euro bewegen. - nie

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