Diese Aufforderung wird es jetzt wohl häufiger in Barme geben

Ab zum Beachvolleyball

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Kommt gut an: Das neue Beachvolleyball-Feld auf dem Dorfgemeinschaftsplatz.

Barme - Das Beachvolleyball-Team „Lebende Legenden“ aus Verden hat am Sonnabend vor den Mannschaften der Ortsfeuerwehr Barme und des TSV Dörverden I die Siegermedaille beim ersten Barmer Beachvolleyball-Turnier gewonnen. Das Turnier hatte die Barmer Dorfjugend in Kooperation mit Schützenverein Barme, Jugendhilfeträger JaZZ Dörverden und Dorfbewohnern anlässlich der offiziellen Einweihung des „Spielplatzes der Generationen“ organisiert.

Neun Teams aus dem Landkreis waren angetreten, um auf dem ehemaligen Bolzplatz ein Turnier zu bestreiten. Die Dorfjugend hatte ihn in Absprache und mit Unterstützung durch die Gemeinde Dörverden und mit Hilfe von Fördergeldern und Sponsoren umgebaut und um ein Beachvolleyballfeld und eine Boulebahn erweitert.

„Ein toller Anlass“, meinten Akteure und Zuschauer, die sich beeindruckt von der professionell angelegten Sportanlage zeigten. Und wie zum Beweis, dass auch der Bolzplatz, der etliche Quadratmeter einbüßen musste, noch immer seiner Funktion gerecht werden kann, zeigten Volleyballer und Publikum in den Spielpausen zwischen den Toren auch ihr fußballerisches Können.

„Die Idee für ein Beachvolleyballfeld hatten wir schon länger“, erzählt Christoph Schmidt von der Barmer Dorfjugend, in der sich 30 Personen durch unterschiedliche Aktivitäten für die Dorfgemeinschaft engagieren. Schmidt: „2012 wurden die ersten Gespräche mit der Gemeinde geführt und im Jahr darauf sind wir in die Planungsphase gestartet. Wir haben Kontakt zu den Barmer Bürgern aufgenommen und uns sowohl bei der Gemeinde als auch bei der Arbeitsgruppe Pro Jugend um Fördergelder bemüht, die man uns letztlich auch bewilligt hat.“ Klar war, dass der an der Barmer Grundschule gelegene Bolzplatz bestehen und nur um ein Stück kleiner werden sollte.

Spielplatzeinweihung und Beachvolleyball-Turnier in Barme

Dafür wurde der Rasen abgetragen, die Erde von der Spielfläche abgehoben, der Aushub zur Abgrenzung des Spielfeldes wallartig angelegt, 76 Tonnen Weserkies mit Schubkarren auf das Spielfeld gebracht, 400 Quadratmeter Vlies als Sickerschutz ausgebreitet und darauf wiederum 164 Tonnen Wesersand teils in mühsamer Handarbeit verteilt. Außerdem wurde noch ein Boulefeld in der Feldgröße viermal 15 Meter angelegt und dafür 38 Meter Bordsteine verbaut und fast eine Tonne Beton verarbeitet. „Das alles und noch viel mehr war nur mit großem ehrenamtlichen Engagement zu schaffen“, so Schmidt. 700 Stunden harte Arbeit und 1000 Euro an Barmitteln habe die Dorfjugend in das Projekt investiert. „Schon das Material hat 7200 Euro gekostet“, sagt Schmidt, der sich im Namen der Dorfjugend bei allen Sponsoren und Förderern sowie bei der Gemeinde und der Arbeitsgruppe Pro Jugend für deren finanzielle und tatkräftige Unterstützung bedankt.

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