Verstärkung gesucht

Orientalischer Tanz: Die Hüften kreisen seit drei Jahrzehnten

Sieben Frauen tanzen und schwingen bunte Tücher.
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Farashad, Schmetterlinge, so nennen sich diese Tänzerinnen. Die Frauen lieben es, sich durch die Bewegungen auszudrücken.

Die Hüften kreisen schon seit drei Jahrzehnten und die von Susanne Al Kaledi geleiteten Tanzgruppen, hatten bereits mit den Proben für die Jubiläums- Tanzvorstellung im Tagungshaus Drübberholz begonnen, als sie die Pandemie ausgebremst hat. „Acht Monate lief dann gar nichts mehr“, erzählt die Tanzlehrerin, die inzwischen ihre Gruppen in Dörverden und Verden-Eitze wieder trainieren darf.

Drübberholz – Als Folge von Corona sind in einigen der Tanzgruppen noch Kapazitäten für Tänzerinnen mit wenigstens Grundkenntnissen im Orientalischen Tanz frei und die Tänzerinnen um Susanne Al Kaledi, die ab Herbst in Kooperationen mit den Sportvereinen vor Ort auch wieder Anfänger-, Kinder- und Jugendgruppen in Rethem und Hülsen anbieten möchte, würde sich hier über Verstärkung freuen.

In Bewegung, aber auch in Entspannung, kommen, Körperhaltung und Eigenwahrnehmung schulen, Energie tanken, das Training im Kreis Gleichgesinnter genießen oder einfach mit Mut Neues ausprobieren. Vor drei Jahrzehnten hat Susanne Al Kaledi ihren ersten Kurs in Orientalischem Tanz gegeben und heute, 30 Jahre später, tanzen sie immer noch. Mit veränderter Besetzung zwar, aber mit der gleichen Begeisterung wie damals.

Manche Frauen sind seit über 20 Jahren dabei

„Manche Frauen sind seit über 20 Jahren dabei“, erzählt die ausgebildete Pädagogin für Tanz, Gymnastik und Bewegungstherapie, die im Tagungshaus wöchentlich die Gruppe Farashad, was Schmetterlinge bedeutet, trainiert. Hier trudeln montags, pünktlich um 19 Uhr, die Teilnehmerinnen ein und tauschen ihre funktionelle Straßenkleidung gegen weite, bunte Röcke oder Kleider aus. Darüber haben fast alle noch mit Metallplättchen behängte Gürtel angelegt, die durch Hüftschwung hin und her schwingen, was wiederum die optisch sinnlichen Bewegungen zusätzlich noch akustisch betont.

Trainiert, oder besser gesagt getanzt, wird mit Musik, schließlich wird sich locker zu den Klängen orientalischer Musik durch den Raum bewegt; je nach Empfinden schneller oder langsamer, raumgreifend oder auch mal auf der Stelle. Auch bunte Tücher kommen zum Einsatz, die mal Schleppe, mal Gesichtsschleier oder nur dekoratives Beiwerk sind.

Es geht um Weiblichkeit

„Beim Orientalischen Tanz geht es nicht primär darum, starre Schrittfolgen zu erlernen oder eine bestimmte Tanzchoreografie einzustudieren. Es geht vor allem um die eigene Weiblichkeit. Darum, den eigenen Körper zu spüren, sich auf sein Innerstes zu besinnen, den Körper loszulassen, ihn einfach machen zu lassen und in märchenhafte Welten abzutauchen“, versucht Al Kaledi eine Erklärung.

Jede Tänzerin solle beim Tanzen ihren eigenen Ausdruck finden und ihn entfalten. Sie sollten mal ganz für sich und dann wieder gemeinsam tanzen und dabei verschiedene Gesten und Schritte ausprobieren. „Und sind die Frauen länger dabei, läuft ohnehin das meiste wie von selbst“, sagt Al Kaledi, die weniger Lehrende als Mittanzende ist.

Kontakt telefonisch unter 04239/1457 oder per E-Mail an s.al-kaledi@web.de.

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