Erstes Treffen der Diabetes-Selbsthilfegruppe Dörverden nach über einem Jahr

„Corona hat enorme Auswirkungen“

Gerti Reinhard und Gerd Schmidt sitzend mit Desinfektionsmittel und einem Informationszettel.
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Gerti Reinhard und Gerd Schmidt freuen sich, dass es nach der langen Pause weitergeht.

Dörverden – Die Corona-Pandemie hat die regionalen Selbsthilfegruppen stark beeinflusst. Auch von der Diabetes-Selbsthilfegruppe Dörverden war wegen der dem Virus geschuldeten Zwangspause lange nichts zu hören. Doch jetzt gibt es gute Neuigkeiten: Am Dienstag, 19. Oktober, um 19.30 Uhr, werden sich erstmals wieder die Türen im Dörverdener Kultursaal für die Selbsthilfegruppe öffnen.

Das teilen der Vereinsvorsitzende Gerd Schmidt und seine Stellvertreterin Gerti Reinhard mit. „Im Januar vergangenen Jahres fand unser letztes Treffen statt. Seitdem haben wir den Kontakt zu über 40 Mitgliedern über die sozialen Medien, schriftlich oder telefonisch gehalten“, berichtet das Duo. Das monatliche Gruppentreffen und der ebenso wichtige wie vertraute persönliche Austausch hätten aufgrund der gesundheitlichen Risikolage der Mitglieder nicht stattfinden können.

Persönliche Kontakte auf Minimum reduziert

„Bis heute haben die meisten von uns ihre persönlichen Kontakte auf ein Minimum reduziert. Deshalb haben Vorstand und Mitglieder gemeinsam beschlossen, dass das Treffen unter der Prämisse 2G stattfinden soll, sodass nur Geimpfte oder Genesene daran teilnehmen können.“ Schmidt und Reinhard weisen auf die umfangreichen Hygienevorgaben durch den Landkreis und die Gemeinde Dörverden hin, die einzuhalten sind. Ein aufwändiges Procedere, das, so ihre Befürchtung, viel Zeit in Ansprach nehmen wird, weshalb sie die Teilnehmer um frühzeitiges Erscheinen bitten. „Eine Viertelstunde eher wäre gut“, so Schmidt.

Corona mit enormen Auswirkungen auf die Mitglieder

„Corona hatte enorme Auswirkungen auf unsere Mitglieder“, erläutern die Vorsitzenden. Auch im Moment sei längst nicht alles normal und es sei noch nichts selbstverständlich. „Aber wir sind jetzt erst einmal froh, dass es überhaupt weiter geht“, sagen sie.

Welche Themen bei dem ersten Treffen auf der Agenda stehen, vermögen sie nicht zu sagen. „Ich befürchte, dass wir uns zunächst einmal neu sondieren müssen. Alles andere wird sich zeigen. Themen gibt es ganz viele“, so Schmidt.

Mitgliederversammlung noch in diesem Monat

Sorge bereitet den Vorsitzenden des nicht rechtsfähigen Vereins auch, dass wegen der Corona-Pause bislang keine Mitgliederversammlung möglich war. „Wir müssen noch in diesem Monat die Jahre 2019 und 2020 verhandeln“, sagt Schmidt, der angesichts des fortgeschrittenen Alters vieler Mitglieder kaum eine Möglichkeit einer digitalen Versammlung sieht.  

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