Zwei Positiv-Fälle bei Soldaten / Bundeswehrzelte nach nur einem Tag wieder abgebaut

Wegen Corona: Nato-Übung „Joint Cooperation” abgesagt

Bundeswehr-Zelte auf einem Rathausparkplatz.
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Die Bundeswehr-Zelte auf dem Rathausparkplatz standen nur einen Tag.

Am Samstag sollte eigentlich die Kernphase der Nato-Übung „Joint Cooperation” in Nienburg und den umliegenden Landkreisen starten, auch in Dörverden auf dem Rathausvorplatz waren wieder entsprechende Zelte aufgebaut worden. Diese wurden, nach nur einem Tag, allerdings wieder abgebaut. „Aufgrund der sich zuspitzenden pandemischen Lage“ haben die Verantwortlichen laut einer Pressemitteilung entschieden, die Übung abzusagen. Das gilt auch für die für kommende Woche geplante Wasserübung in Barme.

Dörverden – Oberst Andreas Timm, Kommandeur des „Multinational CIMIC Commands”: „Wir haben der Durchführung ein strenges Hygienekonzept zugrunde gelegt. Leider gab es zwei Corona-Fälle. Daher habe ich mich zur Absage entschieden. In der aktuellen Lage muss die Priorität darauf liegen, kein Risiko einzugehen, das Infektionsgeschehen negativ zu beeinflussen. Ich bitte bei allen Beteiligten um Verständnis und bedanke mich besonders bei den zivilen Unterstützern aus der Region.”

Zwei Soldaten positiv gestestet

Der nach der Anreise durchgeführte Schnelltest der beiden betreffenden Soldaten sei negativ gewesen, der Schnelltest am Folgetag wie auch der anschließende PCR-Test positiv. Die Soldaten wurden in Quarantänestuben untergebracht. Die Übung unterlag einer 3G-Plus-Regelung: Alle Teilnehmer mussten sich bei Anreise in einer eigens eingerichteten Teststraße einem Schnelltest unterziehen und diesen täglich wiederholen. Zudem galt die Prämisse einer 90-prozentigen Impfquote innerhalb des Teilnehmerkreises. Der Entschluss, die Übung durchzuführen, war im Kreise der teilnehmenden Nationen, wie etwa USA, Belgien oder Niederlande, sorgfältig abgewogen worden, heißt es. „Um sich für gemeinsame Auslandseinsätze vorzubereiten – gerade auch unter Corona-Bedingungen – war die Entscheidung zunächst für die Durchführung gefallen.“

Die jährlich stattfindende Übung ist innerhalb der Nato die größte im Bereich der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit. Regelmäßig nehmen mehr als 20 Nationen teil. 400 Teilnehmer aus 20 Nationen hatten sich für dieses Jahr angemeldet. Das besondere ist die Unterstützung von rund 100 zivilen Rollenspielern aus der Region, die in die fiktiven Übungsszenarien eingebunden werden.

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