Keine weiteren Nominierungen

Stedorfer Theaterbühne meistert „Cold-Water-Beer-Callenge“

Eine kalte Dusche gehört zur „Cold-Water-Beer-Callenge“ selbstverständlich dazu.

Dörverden - Bereits seit Wochen grassiert die „Cold-Water-Beer-Callenge“ in der Gemeinde Dörverden. Am Wochenende hatte das sommerliche Spektakel auch die Stedorfer Theaterbühne erwischt. Diese setzte der Serie an Herausforderungen nun bewusst ein vorläufiges Ende.

Der Verein Ehmken Hoff hatte die Theaterspieler nominiert, die die Herausforderung natürlich annahmen und die sämtlichen Beteiligten einen rundum lustigen Nachmittag bescherte.

Das Bier gekühlt und die Würstchen parat neben dem Holzkohlegrill. Dazu (zunächst noch) warmes Wasser, ein Schneewittchen samt mehrerer tumber Zwerge, eine bitterböse Stiefmutter und ein nicht ganz heller Märchenprinz. 

Soweit die Zutaten für die Geschichte zur Challenge, für die die Stedorfer Theaterbühne das Märchen vom Schneewittchen als Basis nahm. „Für uns war es ein Heidenspaß“, erzählt der Vereinsvorsitzende Harald Hoops. Denn den Märchenstoff einfach nur so zu spielen, war den Beteiligten viel zu langweilig. 

Kurzum haben sie eine aberwitzige Handlung um die originalen Ereignisse – Schneewittchen beißt in den vergiften Apfel, fällt in komatösen Schlaf, wird von der Stiefmutter verfolgt und vom wunderbaren Prinzen gerettet – gesponnen und ihn schauspielernd im Garten von Harm-Dierk Otte open-Air umgesetzt. 

Außerdem wurde die Gaudi – von der Kostümprobe über den Probelauf bis hin zur eiskalten Dusche aus dem Gartenschlauch - in einem lustigen und ausgefallenen Video festgehalten. „Wir haben uns schon viele Gedanken gemacht, wie wir die Nominierung umsetzen und wollten natürlich auch etwas Besonderes auf die Beine stellen“, unterstreicht Hoops. Und das hat die Stedorfer Theaterbühne wahrlich geschafft. Ansonsten hätten sie dem Verein Ehmken Hoff 100 Liter Bier spendieren müssen. 

Fotos

Der Spaß an der Challenge scheint für diesen Sommer in der Gemeinde Dörverden aber vorbei. So hat der Theaterverein ganz bewusst auf die Nominierung weiterer Vereine verzichtet. Einmal müsse es schließlich gut sein, so die Auffassung.

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