Bühnenreife in Rekordzeit

Theater: Ferienkinder machen einen „Traumflug zu den Sternen“

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Die Eltern, Großeltern und Geschwister waren ganz hingerissen davon, wie mutig die Kinder auf der Bühne agierten.

Dörverden - Die Geschichte des kleinen Prinzen, der eine magische Reise zu einem fernen Planeten unternimmt, bildete diesmal den thematischen Rahmen im Ferienprogramm der Stedorfer Bühne „Traumflug zu den Sternen“. Mithilfe aktiver Mitglieder der Theaterbühne haben die Ferienkinder binnen weniger Stunden das kleine Theaterstück einstudiert und es zum Abschluss des Nachmittags in Kochs Hoff präsentiert.

23 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 15 Jahren standen dafür auf den Brettern, die angeblich die Welt bedeuten sollen. Auf dem Kulturgut war das zwar keine richtige Bühne und die Kulissen und Requisiten waren auch eher simpel geraten, doch die jungen Nachwuchsschauspieler störte das nicht. Schließlich stand den Beteiligten nur begrenzte Zeit – insgesamt gerade einmal vier Stunden – zur Verfügung, um aus einem groben „Theatergerüst“ eine in sich stimmige kleine Vorstellung zu zaubern.

Freie Interpretation des „kleinen Prinzen“

Aber alles lief rund und bei der abschließenden Aufführung vor den Angehörigen konnte der kreative Mix aus Schauspielerei, Improvisation und Situationskomik überzeugen. Mamas, Papas, Geschwister, Omas, Opas, Tanten und Onkel, waren gleichermaßen begeistert von der Kreativität und Spielfreude, die in den Ferienkindern steckte.

In Kleingruppen wurde vier Stunden geprobt: Hier helfen Ingrid und Herbert Koller den Kindern dabei, ihren Auftritt einstudieren.

Im Fokus der Ferienpassaktion stand die Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry „Der kleine Prinz“, die allerdings sehr frei und nach eigenen Vorstellungen neu interpretiert wurde. Für die Kinder war der Schritt hinaus auf die Bühne eine echte Herausforderung und so manch einer musste seine Grenzen überwinden. Gewiss hat manch ein Kind bei diesem Theaternachmittag eine gehörige Portion Selbstvertrauen hinzugewonnen. Schon die Jüngsten wurden aktiv mit einbezogen und nach ihren Fähigkeiten eingesetzt. Das fertige Theaterstück faszinierte vor allem durch Spontaneität.

Ferienprogramm der Stedorfer Theaterbühne

„So kleiner Mann, es ist Zeit schlafen zu gehen.“ So begann das Märchen mit dem Traumkind, das sich in Begleitung des Piloten Robbi Tobbi auf eine Traumreise begab und dabei den Mann im Mond, einen Astronauten, Sterne und Sonne und zuletzt auf die Erde traf. Allen stellte es die gleichen Fragen: Wer bist du? Was machst du? Es erhielt unterschiedlichste Antworten. Der „Traumflug zu den Sternen“ erzählte von Liebe und Freundschaft, ganz nach dem berühmten Zitat aus dem Original: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. 

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