Brückenschlag-Projekt

Ein neuer Weg von Wahnebergen nach Verden

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Bürgermeister Alexander von Seggern zeigt, auf welcher Seite der Wäternbrücke der Radweg verlaufen würde. 

Wahnebergen - „Schauen Sie mal direkt nach oben.“ Bürgermeister Alexander von Seggern steht unter der Wäternbrücke in Wahnebergen und zeigt auf Bohrlöcher im Brückenkörper. „An diesen Vorrichtungen können Stahlträger angeschraubt werden. Diese würden die Radbrücke tragen. Das ist alles schon vorbereitet.“ Von Seggern ist überzeugt davon, dass das Projekt „Brückenschlag“ der Stadt Verden eine Chance für die Gemeinde Dörverden darstellt. Er erklärt, wo der Weg auf Wahneberger Seite weiter führen könnte.

Das Brückenschlag-Projekt (wir berichteten) beinhaltet unter anderem den Plan, einen Rad- und Fußweg an die Aller- und Wäternbrücke anzubauen, um eine neue Verbindung nach Wahnebergen zu schaffen. Die Stadt Verden bewirbt sich um Fördermittel in Höhe von 70 Prozent für das Projekt, dessen Hauptbaustein, die Rad- und Fußwegebrücke, insgesamt circa 2,1 Millionen Euro kosten würde. Dörverdens Bürgermeister von Seggern hat bereits deutlich gemacht, dass sich die Gemeinde finanziell nicht beteiligen kann.

Die Radfahrer und Fußgänger könnten, erklärt von Seggern, nachdem sie von Verden kommend die Aller und danach das Hochwassergebiet über die Wäternbrücke überquert haben, nach rechts auf den bereits vorhandenen Deichverteidigungsweg abbiegen. Lediglich ein Anschluss von der Brücke zu dem Weg, der fast bis an das Bauwerk heranreicht, fehlt noch.

Der Weg führt danach weiter bis zum nördlichen Rand der Ortschaft Wahnebergen, direkt an die Kreisstraße 14 heran. „Wir sind bereits in Gesprächen mit dem Stedorfer Deichverband, um zu klären, ob es vorstellbar wäre, den Weg für den Radverkehr zu nutzen“, so von Seggern. „Grundsätzliche Vorbehalte bestehen jedenfalls nicht.“

Aus seiner Sicht könne sich Dörverden aufgrund der Haushaltslage zwar nach wie vor nicht an einer Investition im Rahmen des Projektes beteiligen, aber wenn es um die Unterhaltung und die Verkehrssicherungspflicht des Radweges auf Dörverdener Seite geht, sollte die Gemeinde Bereitschaft zeigen. „Es wäre fatal, wenn so ein Projekt daran scheitern würde“, sagt er. Regelungen zur Kostenbeteiligung seien in dieser Sache gesondert zu vereinbaren.

Der Gemeinderat soll zunächst am 20. Oktober einen entsprechenden Grundsatzbeschluss fällen. Der Bau- und Planungsausschuss hat kürzlich bereits grünes Licht gegeben. 

rei

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