Großes Turnier bei Diensthop mit 150 Startern / Westener ermitteln ihre Vereinsmeister

Bogensportler aus ganz Deutschland zu Gast

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Das Sahnehäubchen eines gelungenen Turniers waren für die Erstplatzierten bei den Vereinsmeisterschaften ihre Urkunden.

Die Bogensparte im TSV Jahn Westen hat jetzt zum zweiten Mal den Wald bei Diensthop für ein großes Turnier nutzen dürfen. Möglich wurde das durch die Unterstützung von Gemeinde, Landkreis und den niedersächsischen Landesforsten, die vom Sicherheits- und Nutzungskonzept der Sportler schnell überzeugt waren. „Das Turnier im vergangenen Jahr wurde ein so großer Erfolg, dass es jetzt an gleicher Stelle erneut etwa 150 Starter in die Gemeinde Dörverden zog“, schreiben die Aller-Bogen-Westen in einer Pressemitteilung.

Westen – Von langer Hand akribisch vorbereitet, waren aber zuvor umfangreiche Arbeitsstunden zu leisten, um nicht nur einen sportlich anspruchsvollen, sondern auch den Sicherheitsbestimmungen entsprechenden Parcours im Wald entstehen zu lassen, berichtet die Bogensparte. „Aber die vielen helfenden Hände und die gute Stimmung innerhalb der Sparte sorgten für ein perfektes Setting, auf das sich die Starter freuen durften.“ Und diese zog es sogar aus Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg in das Aller-Weser-Dreieck.

Auch die Vereinsmeisterschaft der Westener Bogenschützen fand auf dem Parcours mit 36 Stationen statt, wo die Ziele auf die knapp 50 Teilnehmer warteten. Es wurden folgende Bogenschützen als Vereinsmeister geehrt und belegten in ihrer Klasse jeweils die ersten drei Plätze: S. Hoffmann, Stefanie Fritz und Bettina Günther (Damenklasse), Michael Kroll, Pete Antes und Andreas Ohlmann (Herrenklasse), Neele Dehmke, Mieke Blohm und Hanna Vechtmann (Jugendklasse) sowie Aenna Blohm, Lennart Schröder und Ella Vechtmann (Schülerklasse).

Nachdem die neuen Vereinsmeister ordentlich gefeiert worden waren, ging es am Sonntag schon früh wieder im Wald bei Diensthop weiter, wo die auswärtigen Teilnehmer nach und nach zum Turnier eintrafen. Neben einem Einschießplatz erwartete sie schon zu früher Stunde ein umfangreiches Angebot an kalten und warmen Getränken und Speisen, sodass niemand mit knurrendem Magen starten musste. Viele Teilnehmer waren schon am Freitag oder Samstag angereist und hatten örtlich Zimmer gebucht oder auf dem Vereinsgelände in Westen gecampt.

Nach vielen Stunden harten Ringens um die vorderen Plätze nahmen am frühen Abend Bürgermeister Alexander von Seggern und Spartenleiter Michael Wolter die Siegerehrung in würdigem Rahmen im Wald vor, bevor alles zurückgebaut wurde und die Teilnehmer die teils lange Rückreise antraten. „Wie schon im Vorjahr wurden die Ausrichter von allen Teilnehmern und Besuchern für die Gestaltung des Turniers und die Bewirtung in höchsten Tönen gelobt“, freuen sich die Aller-Bogen. Auch Revierförster Michael Müller, der sich einen Besuch nicht nehmen ließ, war von der Umsicht der Organisatoren beeindruckt, denn die Bogenschützen hatten keinerlei Müll hinterlassen, penibel das Rauchverbot im Wald beachtet und ihren Parcours so in den Wald integriert, dass wenige Stunden nach Turnierende nichts mehr an die zwei aufregenden und spannenden Tage dieser sportlichen Großveranstaltung erinnerte.

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