Der Dörverdener Bauerngarten lädt zum Verweilen ein / Großes Lob an Aktionsgruppe

Blühendes Idyll

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Der größte Teil der Aktionsgruppe. Friederike Wessel (vorne mit dem Foto), das die Anfänge des Bauerngartens dokumentiert.

Dörverden – Es ist ein Bild, wie gemalt, das den Bauerngartens auf dem Kulturgut Ehmken Hoff in Dörverden zeigt. „Die Rosen blühen in jedem Jahr so üppig und schön. Sie sind ein echter Hingucker“, freuen sich die Mitglieder der Aktionsgruppe „Garten & Glück“, die sich mit Hingabe ehrenamtlich um die Pflege des Areals kümmern.

Der Garten wurde vor zehn Jahren angelegt. Damals hatte vor allem die inzwischen verstorbene Erna Hiller viel Herzblut in den Bauerngarten gesteckt und umfangreich gärtnerische Pionierarbeit geleistet. Heute packen 15 Gartenfreunde ehrenamtlich mit an und das Ergebnis ist rundum sehenswert: Es grünt und blüht, wohin das Auge schaut. Dass hier früher einmal nur eine Brachfläche war, lässt sich nicht einmal mehr erahnen.

„Ich komme, wie ich Zeit und Lust habe“, erzählt Heidi Schröder. Wie Friederike Wessel, Renate und Jürgen Precht, Heike Henze und Klaus-Heinrich Hinrichs ist die Dörverdenerin von der ersten Stunde an dabei und genießt die Zeit, die sie aktiv schaffend in dem Garten verbringt.

Eigentliches Markenzeichen des Bauerngartens ist das Nebeneinander von Blumen und Kräutern, die die Vielfalt der Natur spiegeln. Es herrscht jedoch kein Wildwuchs, die Beete sind klar strukturiert, die einzelnen Bereiche von einer Buchenhecke umgeben und in unterschiedliche Parzellen aufgeteilt. Diverse Pflanzen- und Blumensorten wachsen dort und gedeihen dank zuverlässiger Pflege prächtig.

An den Garten angrenzend, befindet sich eine Streuobstwiese, die typisch für einen echten Bauerngarten ist. „2010 wurde der Garten angelegt und seine besondere Atmosphäre wissen längst nicht nur die Vereinsmitglieder zu schätzen“, informiert die Gruppe.

Einmal monatlich, jeweils montags, treffen sich die Frauen und Männer der Aktionsgruppe, um anfallende Arbeiten zu besprechen. Die Gartenarbeit selbst kann jedes Mitglied nach eigenem Gusto durchführen. Dann wirbeln die Gartenfreunde mit großer Begeisterung umher,pflegen die Pflanzen oder jäten das Unkraut.

Außerdem sind in den Beeten und auf dem Zaun viele dekorative Figuren zu entdecken. Die habe der Keramikzirkel beigesteuert. Auf die Frage, ob denn noch nie etwas abhandengekommen sei, antworten die Vier wie aus einem Mund: „Nur einmal wurde mutwillig etwas kaputt gemacht.“ Dass so etwas ansonsten nicht passiert, liegt wohl daran, dass fast jeder aus dem Ort geholfen habe.

So wurden neben Pflanzen auch Bänke, Stühle und Tische gespendet, die von allen genutzt werden können. Der Bauerngarten zwischen Kirche, Scheune und Schule ist inzwischen zu einem beliebten Anlaufpunkt für das ganze Dorf geworden. Gern wird er von Schulklassen, Rentnern und Fahrrad-Touristen besucht. Und manchmal sieht man am Wochenende Familien bei Kaffee und Kuchen im Garten sitzen.

In diesem Jahr feiert die Aktionsgruppe ihr zehnjähriges Bestehen, was aufgrund der Coronakrise aber nicht öffentlich, sondern nur im kleinen Kreis geschieht.  nie

Wie aus einem Bilderbuch: Blick auf den Dörverdener Bauerngarten. Im Hintergrund Kochs Hof. Foto: niemann

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