Selbstständige wählen neuen Vorstand 

VdS blickt jetzt nach vorne

Übernehmen Verantwortung: Wilfried Ottersbach, Volker Meyer, Claudia Hartmann, Hermann Scholing, Klaus Kiesewetter (Schriftführer) und hinten Werner Pagels (v.l.). - Foto: Niemann

Dörverden - Eine Gemeinde wie Dörverden ohne Selbstständigenvereinigung (VdS)? Das konnten sich viele nicht vorstellen. Auf der gut besuchten Mitgliederversammlung der VdS in der Pfeffermühle wurde jedoch der Finger in genau diese Wunde gelegt. Es hatte zunächst so ausgesehen, als drohe dem traditionsreichen Verein tatsächlich das Aus. Der alte Vorstand um den Vorsitzenden Ulf Dieckhoff hatte nicht wieder kandidiert. Doch mit der Wahl eines komplett neuen Vorstands wurde das drohende Szenario abgewendet.

Hermann Scholing (1. Vorsitzender), Claudia Hartmann (2. Vorsitzende und Pressereferentin), Klaus Kiesewetter (Schriftführer), Wilfried Ottersbach (Schatzmeister), Volker Meyer (stellvertretender Schatzmeister), Werner Pagels und Hilmar Burdorf (Kassenprüfer) sind nun das Sprachrohr der seit 34 Jahren existierenden Gemeinschaft, die den vor Ort tätigen Unternehmern, Einzelhändlern und Selbstständigen neue Impulse geben will.

Im Pressegespräch verdeutlichten die Neuen, dass man sich in den nächsten Wochen zunächst einmal sondieren und die Marschrichtung für die Zukunft der VdS bestimmen wolle. Am Montag, 21. November, um 19 Uhr, findet in der Pfeffermühle bereits das erste Treffen statt, zu dem neben den Mitgliedern der VdS auch ausdrücklich Interessierte herzlich willkommen sind.

„Die zukünftige Arbeit innerhalb der VdS und die Aktivitäten sollen auf Augenhöhe auf möglichst viele Schultern verteilt werden. Dafür wird jede Unterstützung gebraucht“, so Scholing, der die Vorhaben in Ruhe planen und auch schon das 35-jährige Bestehen der VdS im nächsten Jahr gedanklich in Angriff nehmen möchte. Eine erste öffentliche Darstellung des neuen VdS-Vorstandes soll es aber auf jeden Fall schon beim Nikolausmarkt in Dörverden geben.

Scholing sagte sinngemäß, dass die neu gewählte Vertretung der VdS gemeinsam eine schlagkräftige Truppe bilden wolle. Darüber hinaus gelte es, die Stagnation im Hinblick auf die Mitgliederzahl – zurzeit zählt die VdS 44 Mitgliedsbetriebe – zu überwinden und neue Mitstreiter zu gewinnen.

„Wir müssen dafür natürlich auch Grundsätzliches klären, beispielsweise, welche Rahmenbedingungen es für ein erfolgreiches Wirtschaften in der Gemeinde braucht. Denn wir wollen uns auf jeden Fall als hör- und sichtbare Institution positionieren.“

Hermann Scholing wies auf die Wichtigkeit eines konstruktiven Dialogs mit den kommunalpolitisch Verantwortlichen in der Gemeinde hin und ließ auch nicht die Kirche außer Acht. „Sowohl Bürgermeister Alexander von Seggern als auch Pastor Rolf Görnandt haben bereits positiv auf die Vorstandswahl reagiert“, verdeutlichte Hartmann. Dies mache deutlich, welche Bedeutung die VdS als Bindeglied in der Gemeinde habe. 

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