Hundehinterlassenschaften landen im Graben

Besonders ärgerlicher Fall von Umweltfrevel

Als „Sauerei“ bezeichnete Bürgermeister Alexander von Seggern im Ausschuss die Entsorgung hunderter Hundekotbeutel im Graben „Im Kleinen Moor“. Foto: Gemeinde Dörverden

Dörverden – Das neuartige Coronavirus ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Bürgermeister Alexander von Seggern ging auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Feuerschutz, öffentliche Sicherheit und Ordnung der Gemeinde Dörverden auf die aktuelle Entwicklung im Landkreis Verden ein. Außerdem wichtige Themen an diesem Abend, an dem vor allem der Haushalt 2020 auf der Tagesordnung stand: Ein neues Feuerwehrfahrzeug für Hülsen, das digitale Alarmierungsnetz sowie ein ganz besonders ärgerlicher Fall von Umweltverschmutzung.

Zum Thema Corona empfahl der Verwaltungschef, von Besuchen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen abzusehen sowie die Notrufnummern nicht unnötig zu blockieren. „Bei grippeähnlichen Symptomen sollte der Hausarzt oder die Notarztpraxis zunächst telefonisch kontaktiert werden, um die weitere Vorgehensweise abzuklären.“ Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus seien unter www.doerverden.de zu finden. Dort gebe es auch Links zu den zur Informationsgewinnung empfohlenen Internetseiten.

Themen von Corona bis Cimic-Übung

Von Seggern berichtete weiter, dass im Graben entlang der Straße Im Kleinen Moor scheinbar seit längerer Zeit Hundekotbeutel ordnungswidrig entsorgt werden. Ende Januar seien bereits rund 80 Plastikbeutel mit Hundekot von den Mitarbeitern des Baubetriebshofes aufgesammelt und entsorgt worden. „In dieser Woche sind erneut rund 150 Kotbeutel eingesammelt worden.“ Es gebe derzeit leider keine Hinweise auf den oder die Verursacher dieser unerlaubten Abfallbeseitigung. In erster Reaktion werde nun zunächst vor Ort ein Abfalleimer aufgestellt.

„Die Verwaltung bittet um sachdienliche Hinweise, um diesem Umweltfrevel und der nicht nur sprichwörtlichen Sauerei ein nachhaltiges Ende zu setzen“, so von Seggern. Der oder die Verantwortlichen hätten mit der Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens zu rechnen, so dass ein empfindliches Bußgeld drohe.

„Auf dem Dach der Halle des Baubetriebshofes hinter dem Rathaus sowie im Schlauchturm des Feuerwehrgerätehauses in Hülsen wurde im Auftrag des Landkreises jeweils eine Antennenanlage für das digitale Alarmierungsnetz installiert“, berichtete von Seggern weiter. Der Gemeindefeuerwehrtag werde am Samstag, 9. Mai, im Bereich des Feuerwehrgerätehauses Dörverden veranstaltet.

Die mit der Herstellung des Löschfahrzeugs LF 10 für die Ortsfeuerwehr Hülsen beauftragte Firma Schlingmann habe mitgeteilt, dass die Auslieferung für Mai vorgesehen sei.

„Im Herbst soll es eine überregionale Cimic-Übung ,Joint Cooperation‘ der Bundeswehr geben. Dazu soll ein sogenanntes Cimic-Center vor dem Rathaus in Dörverden in einem Zelt betrieben werden, so wie im Jahr 2017 bereits erfolgt“, erzählte der Bürgermeister abschließend.

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