Ausstellung von Heinz-Dieter Böcker zeigt Konfirmanden-Fotos aus vergangenem Jahrhundert

Ganz besondere Erinnerungen

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Auch im Jahre 1950, hier in Dörverden, beherrschten dunkle Töne das Fest, aber hier und da ist ein Lächeln zu sehen.

Dörverden - „Die Konfirmation markiert – vor Jahrzehnten noch stärker als heute – den Übergang von der Kindheit in das Erwachsenenalter. Früher, zumal auf dem Dorf, fiel die Konfirmation für die meisten Jugendlichen mit dem Zeitpunkt der Schulentlassung zusammen. Dieses einschneidende Ereignis wird daher in der Regel durch einen offiziellen Fotografen auf einem Bild „verewigt“, schreibt der Ehmken-Hoff-Verein in einer Einladung zu einer besonderen Ausstellung, die auf dem Kulturgut gezeigt wird. Eröffnung ist am kommenden Sonntag.

Die historischen Fotos der Konfirmanden eines Jahrgangs gehören zum gemeinsamen Gedächtnis, zum Bildererbe der Menschen, die im selben Ort groß geworden sind: „Das ist unserer Jahrgang“, so heißt es, und nicht selten schwingt dabei auch ein wenig Stolz mit. Die Fotos dienen als Bezugspunkt für Erlebnisse und Geschichten, sie verbinden die Vergangenheit mit der Gegenwart.

Um Erinnerungen an Mitmenschen möglichst lebendig zu halten, werden vom 10. Januar bis 21. Februar im Kulturgut Ehmken Hoff alte Dörverdener und Stedorfer Konfirmationsfotos durch eine bisher einmalige Ausstellung zugänglich gemacht. Darin werden großformatige Reproduktionen von Konfirmationsfotos zusammen mit den Namen der Abgebildeten vorgestellt. Organisiert wurde diese Ausstellung von Heinz-Dieter Böcker. Er hatte schon im vergangenen Jahr mit der Ausstellung von Klassenfotos unter dem Titel „Dörverdener blicken Dich an“ für großes Interesse unter den Einwohnern der Ortschaft gesorgt.

Und so wird ab Sonntag sicher wieder oft ein geflüstertes „Den kenn ich doch…“ im Kulturgut Ehmken Hoff zu hören sein. Viele Dörverdener werden auf den Bildern sich selbst, ihre Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern wiederentdecken können. Die Personen auf den jüngeren Bildern sind meist bekannt. Auch an manche Gesichter auf den älteren Bildern können sich viele noch erinnern. Die Besucher können mithelfen, weitere Personen zu identifizieren und die Erinnerung an sie wach zu halten.

Die Ausstellung auf dem Kulturgut wird in den kommenden Wochen immer an Sonntagen, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr, für das Publikum geöffnet sein.

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