Ausschuss wertet Umfrage der Kameraden aus / Kontroverses Stimmungsbild

Synergieeffekte bei Feuerwehrhäusern denkbar

Mediengruppe Kreiszeitung
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Dörverden - Die Zukunft der Feuerwehren in der Gemeinde Dörverden beschäftigt die Lokalpolitik. Langfristige Synergieeffekte beim Bau neuer Feuerwehrhäuser sind in einigen Ortschaften denkbar.

Zügig abgewickelt wurde die öffentliche Sitzung des Ausschusses für Feuerschutz, Öffentliche Sicherheit und Ordnung, die unter der Leitung des Ausschussvorsitzenden Alfred Mielke im Kultursaal stattfand. Alle folgten den Beschlussempfehlungen ohne Gegenstimme. Wichtigster Punkt der Sitzung war ohne Frage der Brandschutzbedarfsplan. Wobei es im Detail um eine entsprechende Umfrage bei den Feuerwehren ging.

Bürgermeister Alexander von Seggern zeigte noch einmal die Vorgaben auf, die besagen, dass alle Feuerwehrhäuser grundsätzlich in einen Zustand zu versetzen sind, der es den Aktiven erlaubt, ohne Eigengefährdung in den Einsatz ausrücken zu können. Anschließend stellte er das Umfrageergebnis vor. Das Modell A sieht zwei neue gemeinsame Feuerwehrhäuser für die Ortswehren Dörverden und Stedorf sowie Hülsen und Westen und die Sanierung der bisherigen Standorte Barme und Wahnebergen vor. Bei Modell B sollen die vorhandenen sechs Standorte beibehalten und ohne langfristige Synergieeffekte modernisiert werden.

Während in Dörverden von 24 abgegebenen Stimmen bis auf eine alle für ein gemeinsames Feuerwehrhaus mit Stedorf votierten, sprachen sich in Stedorf 16 Befragte dafür, acht neutral und sechs dagegen aus. In Westen sind 18 Kameraden für eine Renovierung am bestehenden Standort, einer für ein gemeinsames Feuerwehrhaus, einer neutral und eine Enthaltung. In Hülsen können sich von 18 befragten Kameraden neun ein gemeinsames Haus mit Westen vorstellen, es gab zwei Enthaltungen und sieben waren dagegen.

Aus Gesprächen mit Westener und Hülsener Kameraden, so wurden die Ausschussmitglieder informiert, stehe der Idee eines gemeinsamen Feuerwehrhauses die Frage nach einem geeigneten Standort entgegen. Es könnte bei der Umfrage aus Feuerwehrsicht bei nicht geeigneten Standorten zu veränderten Ergebnissen kommen. Der Verwaltungsvorschlag sieht für den zeitliche Rahmen vor, mit der Planung für Dörverden/Stedorf im Jahr 2016 zu beginnen. In den folgenden Jahren sollen Barme und Wahnebergen und zuletzt Hülsen und Westen folgen, wobei hier trotz des kontroversen Stimmungsbildes eine Zusammenlegung langfristig nicht ausgeschlossen wird. Die Vorhaben könnten so bis 2021 abgeschlossen sein. Mit einer Gesamtsumme von 980000 Euro für den Finanzplanungszeitraum 2016 bis 2018 sollen zunächst im Haushalt 2015 die Weichen gestellt werden.

„Zu berücksichtigen ist auch die vorgegebene Ausrückzeit“, merkte Ratsherr Walter Franzmeier (Grüne) an. Stefan Bormann (CDU) dankte den Feuerwehren für die Abgabe des Stimmungsbildes und bat darum, das Ergebnis in Westen und Hülsen nicht überzubewerten. „Wir können nur etwas verändern mit der Feuerwehr“, so Richard Logies (SPD), der zudem fordert, reelle Werte bei den Baukosten anzugeben.

„Die Entscheidungen bereitet wie bisher der Fachausschuss für die Beschlussfassung im Verwaltungsausschuss und im Gemeinderat vor“, so von Seggern, der vorschlug, Arbeitskreise zu bilden, die Vorschläge für die einzelnen Projekte erarbeiten sollen. Abschließend wurde dem Haushaltsplan sowie der Neufassung der Satzung für die Freiwillige Feuerwehr in der Gemeinde zugestimmt.

kt

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