In Angelschnur verfangen / Jetzt ist er wieder bei seiner Mama

Naturschützer retten Jungschwan auf dem Landwehrsee

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Samanta freute sich, den Schwan wieder ins Wasser setzen zu können.

Stedebergen - Den Nabu-Vertreter Hans-Jürgen Maaß erreichte am Sonntag die Nachricht, dass ein Jungschwan am Landwehrsee um sein Leben kämpfte. Nach anfänglichen Zögern ob der späten Abendzeit machte er sich auf den Weg zum See am Campingplatz, wo die Anrufer, Familie Szydlowska, schon warteten.

Das gehandicapte Tier war rasch ausgemacht. Obwohl Mama Schwan die Helfer immer wieder fortscheuchen wollte, gelang es, mit einem Boot und vereinten Kräften der Nachbarn, den Jungschwan ins Boot zu holen. Hier zeigte sich das Problem – eine Angelschnur hatte sich nicht nur um seine Beine gewickelt, sondern das Tier hatte auch ein Teil davon verschluckt. Zu Hause gelang es, beides entsprechend zu entwirren beziehungsweise vorsichtig aus dem Schnabel zu ziehen. Ohne diese Hilfe hätte der Jungschwan den Abend kaum überstanden. Am nächsten Morgen war die Freude groß, als der Schwan von Samanta Szydlowska (Foto) wieder ins Wasser gesetzt werden konnte.

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