Viele Angebote und rücksichtsvolle Gäste

Advent in Westen: Gespräche am
knisternden Lagerfeuer

Menschen im Gespräch am Lagerfeuer.
+
Da wurde einem warm ums Herz: Tee, Glühwein und gute Gespräche am Lagerfeuer.

Knisterndes Feuer, dick eingepackt, ein Tässchen Tee, einen Glühwein, so ließ es sich aushalten. Treffen im Advent, in Westen....einfach nur schön...

Westen – Darauf können die aktiv beteiligten landwirtschaftlichen Westener Betriebe stolz sein: Der vorweihnachtliche Markt „Advent in den Höfen“ auf Lohmannshof, Jäger Hoff und Hof Hamelmann und Emde, war, trotz 2G-Regel und den Einschränkungen durch die Pandemie, ein Erfolg.

Westen: Viele aus dem Dorf waren auf den Beinen, aber auch Besucher aus den umliegenden Orten

Viele aus dem Dorf waren auf den Beinen, aber auch Besucher aus den umliegenden Ortschaften hatten sich auf den Weg gemacht, um auf den Höfen die besondere Stimmung zwischen Vereinszelten, Verkaufs- und Verzehrständen, Glühweintheke, Kreativangeboten für Klein und Groß oder am Lagerfeuer zu genießen. Auch auf weihnachtliche Musik wurde nicht verzichtet, die coronakonform aus der Konserve kam.

Ehler Lohmann an der großen Gußeisenpfanne.

2G-Regel störte die Besucher in Westen nicht

Der überschaubare Veranstaltungsrahmen tat der Begeisterung der Besucher jedenfalls keinen Abbruch; eher im Gegenteil. „Ich muss mich zurzeit wirklich nicht durch Menschenmassen schieben. Hier fühle ich mich sicher und wohl. Die Veranstaltung empfinde ich als sehr bereichernd“, meinte etwa Elisabeth Paul aus Westen, die Weihnachtsmärkte im herkömmlichen Stil wegen des zu befürchteten Gedränges in diesem Jahr lieber meidet. Zudem habe sie betagte Eltern, die es durch umsichtiges Verhalten zu schützen gelte. Petra Laue, die neben ihr am knisternden Lagerfeuer Platz genommen hat, treibt die Sorge, sich mit dem Virus zu infizieren, zwar weniger um, aber auch sie fühlte sich in dem überschaubaren Rahmen auf der sicheren Seite. „Ich bin Lehrerin, habe folglich viele Kontakte und bin sicher schon dadurch weniger ängstlich.“ Einen der größeren Weihnachtsmärkte in der Umgebung zu besuchen, sei für sie durchaus vorstellbar, aber angesichts täglich steigender Infektionszahlen wohl eher unwahrscheinlich. ,,Ich rechne damit, dass die Märkte vorzeitig geschlossen werden.“

Tipps gab’s beim beim Filzen von Schafwolle.

Wir wussten gar nicht, dass es hier im Dorf so hübsch ist

Das kleine, feine Adventserlebnis fand sie ohne Einschränkungen gut, zumal es sich ihrer Meinung nach auch noch positiv auf die Dorfgemeinschaft und deren Zusammenhalt auswirke. „Wir wussten gar nicht, dass es hier im Dorf so hübsch ist. Bislang kannten wir nämlich in Westen nur die Ortsdurchfahrt“, sagte ein Paar aus Hassel. Frau und Mann versorgten sich, ebenso wie die Familie von Ortsvorsteher Michael Kappel, bei Robert Kähler vom Hof Hamelmann und Emden mit frisch gerösteten Esskastanien. Kappels waren in Begleitung ortsansässiger Freunde gekommen. Die Gruppe freute sich über die private Initiative der Hofbesitzer, einen schönen Adventnachmittag auf den Höfen für die ganze Ortschaft zu gestalten.  nie

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