„Achtung Auto“: Eindrucksvolle Verkehrserziehung an der Aller-Weser-Oberschule in Dörverden

Kinder staunen bei Vollbremsung

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Lehrerin Bärbel Schaper mit Verkehrserzieher Michael Kreie und Schülern.

Dörverden - Traditionell nehmen die Schüler der fünften Klassen der Aller-Weser-Oberschule in Dörverden kurz vor den Sommerferien an der schulischen Verkehrserziehung teil, die der ADAC kostenlos für Schulen anbietet.

Die Mädchen und Jungen werden dabei von Michael Kreie, Moderator und Verkehrserzieher beim ADAC, im mobilen Verkehrsklassenzimmer „Hallo Auto!“ in verschiedene Verkehrssituationen eingebunden und mit einprägsamen Übungen aus der Praxis für die vielfältigen Gefahren des Straßenverkehrs sensibilisiert.

So durften sie als Insassen im Testwagen des ADAC hautnah eine Vollbremsung aus 30 km/h miterleben oder selbstständig die Zusammenhänge von Bremsweg und Reaktionsweg im Straßenverkehr erkunden. Besonders beeindruckend fanden die Kinder, wie lang der Anhalteweg eines Fahrzeugs bei einer Geschwindigkeit von „nur“ 30 km/h ist.

Sinn und Zweck der Aktion ist es, den Kindern kritische Situationen im Straßenverkehr zu verdeutlichen und ihnen das umsichtige Verhalten zu vermitteln. Zusammen mit dem Moderator des ADAC werden verschiedene Situationen spielerisch erarbeitet und erlernt.

Die Aktion „Achtung Auto“ des ADAC gibt es bereits seit 1996, und pro Jahr nehmen mehr als 115 000 Schüler daran teil. Höhepunkt für die Kinder ist es, im Schulungsauto mitfahren zu dürfen. „Zuerst erarbeiten wir gemeinsam, welche Kinder in welchem Alter und mit welcher Körpergröße wo sitzen dürfen und vor allem warum“, so Michael Kreie. „Auch wie man sich richtig anschnallt, üben wir ganz praktisch. Dann machen wir mit 30 Stundenkilometern eine Vollbremsung, damit die Kinder eine solche Situation auch einmal aus der Perspektive des Autofahrers erleben. Das hilft ihnen sehr zu verstehen, wie wichtig es ist, dass sie aufpassen und mit dem Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer, vor allem Autofahrern, rechnen müssen“, erläutert der erfahrene Verkehrserzieher.

Spätestens beim Test, der zum Abschluss des Tages geschrieben wird, können die Kinder die Formel „Anhalteweg = Reaktionsweg + Bremsweg“ auswendig.

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