72-Stunden-Aktion der Dorfjugend Hülsen ein voller Erfolg / Viel Lob und Dank

Ein Pavillon und noch mehr

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Bürgermeister Alexander von Seggern (l.) und Gernot Heers (zw.v.r.) mit der Dorfjugend im neuen Pavillon.

Hülsen - „Es ist 18 Uhr. Wir haben es geschafft“, so die Worte von Yvonne Hellberg vom Organisationsteam der 72-Stunden-Aktion der Dorfjugend Hülsen am Sonntagabend. Sie freute sich mit den zahlreichen Besuchern, die anerkennend viel Beifall klatschten.

Geschafft hatte es das Team, unterstützt von zahlreichen Helfern, einen Pavillon zu bauen und rundherum Blumenbeete anzulegen. Der „Agent“ der Niedersächsischen Landjugend (NLJ), Gernot Heers, hatte die Aufgabe mit nach Hülsen gebracht. Für das engagierte Team blieb sogar noch Zeit, die Spielplätze am Sportplatz und Offendeicherweg aufzufrischen.

Doch damit nicht genug. Die jüngsten Helfer, die „Elite-Truppe“ getauft wurde, baute noch ein Insektenhotel, das einen Platz neben dem Pavillon fand. „Neben der Pflicht also auch noch die Kür“, so Bürgermeister Alexander von Seggern in seiner Dankesrede. „Das Ziel, etwas Bleibendes, Nachhaltiges für das Dorf zu schaffen und durch die Aktion die Gemeinschaft im Dorf zu stärken, habt ihr erreicht. Aufgabe und Motto sind erfüllt: Geht nich, gibt’s nich! Dafür gebührt euch in erster Linie Dank, vor allem aber Hochachtung und Anerkennung für das große Engagement“, betonte von Seggern. Abschließend überreichte er zusammen mit dem „Agenten“ und Ortsvorsteher Gernot Heers eine Dankurkunde der Gemeinde, die Daniela Badke und Yvonne Hellberg vom Organisationsteam stellvertretend für alle entgegennahmen.

Bevor der Pavillon und das Areal sowie das Insektenhotel für die Öffentlichkeit freigegeben wurden, zeigte das Organisationsteam anhand einer detaillierten Präsentation mit Bildern und mündlichen Erklärungen den Ablauf der Aktion, vom ersten Spatenstich bis hin zur Fertigstellung.

Die Dorfjugend bedankte sich herzlich bei allen, die sie bei diesem Projekt unterstützt haben, sei es finanziell, mit Sachspenden oder mit Arbeitskraft. Dann war es endlich so weit. Die Kinder des Elite-Teams sagten noch einmal den Text auf, den sie bereits einen Tag vorher beim Richtfest gesprochen hatten, stellten ihr Motto „nich snacken, sondern anpacken“ vor und durchschnitten das Absperrband. Somit lädt der schmucke Pavillon mit Sitzbänken und dem schönen Ambiente ab sofort sowohl die Einwohner als auch Touristen zum Verweilen ein.

Nach dem offiziellen Teil belohnte sich die Dorfjugend bei einer fröhlichen Feier – übrigens auch ein Teil der Aufgabe – mit Essen und Getränken selbst für ihre Leistung. Dazu waren Sponsoren, Helfer und Einwohner herzlich eingeladen.

kt

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