Erfolgreicher Termin / Den nächsten Piks gibt es am 16. Dezember

Mobiles Team verimpft 109 Dosen Biontech in Dörverden

Eine Frau im Kittel setzt eine Spritze am Oberarm einer anderen Frau an.
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Eine Dosis nach der anderen wurde am Freitag im Kultursaal von Mitarbeiterin Katharina Ruth verimpft.

Die Nachfrage nach einem Sonderimpftermin für Personen ab zwölf Jahren war auch in Dörverden groß: 109 Dosen des Vakzins Biontech wurden am Freitagnachmittag nach Auskunft von Tanja Onken vom Mobilen Impfteam des Landkreises Verden im Kultursaal verabreicht, sodass das Team um Impfarzt Dr. Dieter Frohne die Aktion als rundum erfolgreich bewertet.

Dörverden – „Wir freuen uns über die Resonanz, zumal es vor allem junge Leute und Erstimpfungen waren“, sagte Onken.

„Gibt es hier was umsonst?“, scherzte ein Spaziergänger mit Hund beim Blick auf die kleine Schlange Wartender, die sich am Freitagnachmittag vor dem Kultursaal in der Berliner Straße in Dörverden gebildet hatte. „Nö, hier wird heute geimpft“, kam eine Antwort aus der Menge, die der Herr mit einem zufriedenen Nicken konterte. „Ihre Bereitschaft ist auch überfällig. Es ist höchste Zeit“, meinte er noch und dass er selbst schon seit Monaten vollständig geimpft sei und dass er die aktuelle Entwicklung der Pandemie mit Sorge beobachte.

Bürger schieben letzte Bedenken beiseite

Das tat auch Annika Weißenberg, die mit ihren Töchtern Lea-Sophie und Joline-Marie geduldig in der Schlange Impfwilliger ausharrte. „Ich weiß, wir sind spät dran, aber ich habe dem Impfstoff bislang nicht vertraut und hatte Angst vor den Folgen der Impfung“, räumte die Verdenerin ein, die sich bislang auch als Ungeimpfte auf der sicheren Seite glaubte. Doch angesichts der aktuell rasant steigenden Inzidenz auch im Landkreis Verden und den zunehmenden Einschränkungen für Nichtgeimpfte am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit, habe sie jetzt ihre Bedenken beiseite geschoben und sich entschlossen, sich ihre Erstimpfung zu holen, berichtet Annika Weißenberg. Ihren Töchter habe sie bei diesem Thema nicht reingeredet. Lea-Sophie habe ihre zweite Impfung versäumt und hole sie jetzt nach und ihre jüngste, die 14-jährige Joline-Marie, habe von sich aus auf die Impfung gedrängt. „Sie ist vor allem von den ständigen Tests genervt und erhofft sich als Geimpfte eine deutliche Entspannung“, sagte die Mutter.

Ein Grund: Hausarzt impft nur an ein bestimmten Wochentag

Rüdiger Danken sagte, dass er sich mehr aus praktischen Gründen für das Freie Impfen entschieden habe. „Bei meinem Hausarzt wird nur an einem bestimmten Wochentag geimpft, außerdem ist die Praxis telefonisch nur schwer zu erreichen. Da klappt es hier heute unkomplizierter.“

Auch eine Mutter und zwei erwachsene Töchter aus Hülsen freuen sich über die unkomplizierte Möglichkeit, eine Impfung zu bekommen. Für alle ist es die Erstimpfung und alle drei geben ehrlich zu, dass sie nicht dauernd für die Tests zahlen wollen und sie die Einschränkungen für Nichtgeimpfte umgehen wollen. Angst, sich ohne den Piks mit dem Virus anzustecken, hätten sie indes weniger. „Das ging jetzt so lange gut. In unserem Verwandten- und Bekanntenkreis hat sich bislang noch niemand infiziert, warum sollte es jetzt passieren, vor allem, wenn man doch vorsichtig ist?“

Da die meisten Impflinge noch einen zweiten Piks benötigen, wird der Landkreis am Donnerstag, 16. Dezember, von 17 bis 18 Uhr, noch einmal in den Kultursaal kommen.  

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