„Quergestrickt“-Club der sieben Rathaus-Kolleginnen: Weißer Ring und andere Adressaten

Diese Frauenmaschen sind sehr hilfreich

Anja Gründel vom Bürgerbüro im Rathaus brachte für das Foto ihr Handwerkszeug für den „Quergestrickt“-Club mit und zeigt außerdem einige farbenfrohe Textilien, die von diesem Club fachkundig fabriziert wurden. ·
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Anja Gründel vom Bürgerbüro im Rathaus brachte für das Foto ihr Handwerkszeug für den „Quergestrickt“-Club mit und zeigt außerdem einige farbenfrohe Textilien, die von diesem Club fachkundig fabriziert wurden. ·

Achim - Sie arbeiten noch beziehungsweise arbeiteten mal alle in der Achimer Stadtverwaltung. Und alle sieben treffen sich seit rund 18 Jahren regelmäßig zum Stricken – dem gemeinsamen großen Hobby. Das werde natürlich nicht am Arbeitsplatz ausgeübt, lacht Anja Gründel aus dem Bürgerbüro im Rathaus.

Sie ist eine der Gründerinnen von „Quergestrickt“ und darüber hinaus noch ehrenamtliche Mitarbeiterin der Außenstelle Verden des „Weißen Ring“. Diese Organisation wiederum kümmert sich um die Opfer von Straftaten, und Der gemütliche Strickclubtreffen lassen sich durchaus mit gemeinnützigen Aktivitäten kombinieren. Das bewiesen die Damen von „Quergestrickt“ schon des öfteren.

Ihre monatlichen abendlichen Dreieinhalbstunden-Treffen finden jeweils reihum in den Privatwohnungen statt und sind stets mit einem schönen Essen verbunden. Es werden dabei aber auch „Maschen der Hilfsbereitschaft gestrickt“, wie es Anja Gründel ausdrückt.

Im Vorjahr lautete das Motto „Macht euch auf die Socken und helft!“ Kleine Schlüsselanhänger in Sockenform entstanden. Sie wurden jeweils mit einem Einkaufswagenchip versehen und gegen eine Spende abgegeben. Immerhin rund 500 Euro zu Gunsten des Opferhilfe-Vereins kamen so zusammen.

Zur Fußball-WM 2010 in Südafrika beteiligte sich „Quergestrickt“ an der bundesweiten Aktion „Babydecken für Neugeborene in Afrika“. Auch hier war das Siebener-Team sehr produktiv und verschickte die wärmenden Textilien umgehend ans Ziel.

Für 2014 haben sich Anja Gründel, Angela Krtschal, Silvia Fahrenholz, Anja Turowksi, Michaele Wienberg, Monika Meyer und Petra Arnhold erneut vorgenommen, nicht nur sehr ansehnliche Sachen zu stricken, sondern auch anderen durch ihr Können beim Umgang mit der Nadel zu helfen.

Es dreht sich darum, vom Schicksal nicht so sehr begünstigten Familien in Achim etwas Trost zu spenden. Näheres möchte Anja Gründel noch nicht verraten.

Sie freut sich auf jeden Fall, dass der „Quergestrickt“-Club noch so gut intakt ist. Auch berufliche Veränderungen einiger Mitstrickerinnen hatten keine Auswirkungen. Die monatlichen Treffen der Frauen im Alter von jetzt um die 40 bis zu 60 Jahren gingen und gehen immer weiter. · la

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