Die Jugendzahnpflege des Landkreises

„Die Zähne sind heute gesünder“

Jugendzahnärztin Dörte Rutzen untersuchte die Grundschüler im Sachsenhain.

Landkreis - (nie) · Ein gesundes und funktionstüchtiges Gebiss ist für die Gesundheit in jedem Lebensalter von großer Bedeutung. Zahn- und Kieferschäden bei Kindern und Jugendlichen verlangen daher allen Verbesserungen zum Trotz intensive Maßnahmen der Jugendzahnpflege. Die Aufgabe der Jugendzahnpflege des Landkreises Verden ist daher vor allem die vorbeugende Beratung und Betreuung von jährlich bis zu 12 000 Kindern und Jugendlichen sowie die Elterninformation zur Zahngesundheit.

In dieser Woche haben Jugendzahnärztin Dörte Rutzen, Prophylaxefachkraft Susanne Scheele und Verwaltungsmitarbeiterin Barbara Seckinger die Schüler der Grundschule am Sachsenhain besucht und ihnen unter anderem vermittelt, wie man sich verhält, um Karies vorzubeugen. Neben vielen Informationen über zahnfreundliches Trink- und Essverhalten gab es anschauliche Vorführungen zum Thema Zähne und Zahngesundheit, eine neue Zahnbürste und eine kleine Untersuchung.

„Die Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich deutlich verbessert“, zieht die Zahnärztin ein positives Fazit der von gesetzlichen Krankenkassen unddem Landkreis Verden finanzierten intensiven Präventionsarbeit der vergangenen Jahre.

Eine Aussage, die sich auch im Verlauf der Reihenuntersuchung an der Sachsenhainschule bestätigt. Selbst die jüngeren Schüler scheinen bereits genau zu wissen, warum Zahnpflege wichtig ist und was passiert, wenn man es damit nicht so genau nimmt: „Wenn man nicht putzt, dann kommen die Zahnteufel. Das sind Bakterien, und die machen Karies, da bekommt man Löcher von“, weiß der siebenjährige Simon zu berichten. Anita nickt zustimmend. „Ich putze morgens einmal und abends zweimal meine Zähne“, berichtete das Mädchen. „Als ich klein war, hat meine Mama die geputzt. Und heute guckt sie manchmal noch zu.“

Im Unterricht in der Schule und bei früheren Prophylaxe-Terminen im Kindergarten haben sie viel über die wichtige und richtige Zahnpflege gelernt. Bei den jährlichen Besuchen der Jugendzahnärztin sollen die Kinder daran erinnert werden. „Wir können nur auffrischen und positiv motivieren. Letztlich aber hängt es vom Elternhaus ab“, sagt Rutzen, die auch von Untersuchungen berichtet, bei denen sie merkte, dass Schüler sich tagelang nicht die Zähne geputzt hatten. Und immer wieder muss sie auch feststellen, dass Erstklässler noch nie beim Zahnarzt waren. Vielfach sieht sie dann bei einem späteren Besuch, dass sich noch nichts daran geändert hat.

Der Fachbereich Jugendzahnpflege besucht flächendeckend die Kindergärten und weiterbildenden Schulen. Jedes Kind wird einzeln untersucht, anschließend bekommen die Eltern schriftlich individuelle Empfehlungen, da die Zahnarztuntersuchungen neben der Möglichkeit zur Kontrolle auch eine Chance sind, mit den Eltern zum Thema Zahngesundheit ins Gespräch zu kommen.

Die Besuche der -Experten passten zudem sehr gut zu dem Bestreben vieler Schulen, verstärkt auf das Thema gesunde Ernährung zu achten, zum Beispiel durch ein gesundes Frühstück für die Kinder.

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