Silvester-Rat von der Polizei / Kinder nicht unbeaufsichigt zünden lassen

Damit es ein guter Start ins neue Jahr wird

Verden - HEIDEKREIS · In der Silvesternacht wird das neue Jahr ausgelassen gefeiert und mit Feuerwerk und Böllern begrüßt. Frank-Henry Leithoff, Beauftragter für Jugendsachen und Mitglied des Präventionsteams, gibt einige Hinweise, wie es auch tatsächlich ein guter Rutsch wird.

„Die Böller sollten auf keinen Fall lange in der Hand gehalten werden“, so Leithoff. „Man kann schwer abschätzen, wie schnell die Zündschnur abbrennt und es kann zu schweren Verletztungen kommen.“ Die Feuwerkskörper sollten mit sicherem Abstand und nicht in geschlossenen Räumen gezündet werden.

Durch Leichtsinn, Unachtsamkeit und durch zuviel Alkohol komme es zu Silvester leider in jedem Jahr zu zahlreichen Verletzungen und erheblichen Sachschäden. Damit alle sicher in das neue Jahr kommen, bittet die Polizei folgende Hinweise zu beachten. „Auf keinen Fall sollten Feuerwerkskörper selber hergestellt werden“, warnt der Experte. „Die Sprengkraft von diesen Böllern und auch von gebündelten Knallkörpern ist nicht kontrollierbar und kann schnell nach hinten losgehen.“ Zudem sollte man sogenannte Blindgänger kein zweites Mal zünden.

„Eltern raten wir, die Altersangaben auf den Packungen zu beachten und das Knallen der Kinder zu beaufsichtigen“, rät Leithoff. Feuerwerksraketen sollten aus standfesten Positionen, zum Beispiel aus einer Flasche in einer Getränkekiste stehend, abgefeuert werden. Außerdem gilt: Keinesfalls auf andere Menschen zielen oder Feuerwerkskörper in deren Richtung werfen. „Die Bürger sollten die räumlichen und zeitlichen Beschränkungen ihrer Stadt oder Gemeinde beachten.“ Es ist verboten, in der Nähe von Altenheimen und Krankenhäusern Böller oder Feuerwerk zu zünden. Für Schäden, die durch Feuerwerkskörper entstehen, haftet in der Regel der Verursacher.

Kontrollen in der Nacht nicht ausgeschlossen

Wer am Abend auf einer Party ist, sollte sich rechtzeitig um eine Mitfahrgelegenheit nach Hause kümmern. „Es ist gefährlich, sich an Grenzwerte heran zu trinken“, warnt die Polizei.

Selbst wenn es „nur ein, zwei Sekt“ waren, kann es im Falle eines einfachen Verkehrsunfalls oder leichter Fahrunsicherheiten sehr teuer werden: Bereits ab 0,3 Promille wird in solchen Fällen die Fahrtüchtigkeit in Frage gestellt. Dann kann die Fahrerlaubnis entzogen und eine Geldstrafe fällig werden. Insbesondere die Versicherungen werden im Schadensfall ihre Verpflichtungen sehr genau prüfen und schlimmstenfalls mit Regressforderungen an den Verursacher herantreten.

Wer zuviel Alkohol genossen hat, sollte das Auto stehen lassen und sich per Taxi oder Mietwagen nach Hause bringen lassen. Für Fahranfänger bis einschließlich 21 Jahre gilt absolutes Alkoholverbot, 0,0 Promille. Die Polizei wird auch in der Silvesternacht Trunkenheit am Steuer nachgehen. Leithoff rät: „Mit Fahrgemeinschaften, wird der Jahreswechsel zu einem schönen Erlebnis.“ · at

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