Modenschau in Dörverden erntete viel Anerkennung / Mädchen nähten alle Kleider selbst / „Alles ist so aufregend“

Catwalk führte durch den Jugendtreff

Professionell: Die Nervosität war den Mädchen auf dem Catwalk kaum anzumerken. Sie bewiesen Talent beim Design der Kleider, bei der Dekoration des Jugendtreffs und bei der Ausarbeitung der Choreographie.

Dörverden - DÖRVERDEN (nie) · Warum in die Ferne schweifen, wenn Glamour, Mode und Styling auch auf dem Dorf zu sehen sind? Im Jugendtreff haben am vergangenen Sonnabend etliche Dörverdener Nachwuchs-Topmodels eine Modenschau initiiert und dabei ihre ausnahmslos selbst geschneiderten Kleider vorgeführt.

Die teils extravaganten Modelle machten Lust auf neue Trends, und bei orientalischen sowie deutschen Leckereien, Musik und Geselligkeit kamen die Besucher der Veranstaltung voll auf ihre Kosten.

Die letzten Stiche hatten einige der Mädchen noch kurz vor der Präsentation gemacht. Einzelne Perlen angebracht, Falten eingepasst und Fäden vernäht. Gearbeitet bis zur Ermüdung. Und das alles für zwei knapp halbstündige Auftritte. Enttäuscht war aber keine von ihnen. „Alles ist so aufregend. Wir haben richtig was geschafft“, sagten sie.

„Diese Modelle kann man nicht kaufen: Wir haben keine Mode von der Stange gezeigt, sondern ausschließlich selbstentworfene und selbst geschneiderte Unikate“, kündigte Heike Henze, ehrenamtliche Mitarbeiterin im Dörverdener Jugendtreff, die extravagante Modenschau an.

Die Dörverdenerin ist zugleich die Initiatorin des Projekts, das in den vergangenen Monaten nicht nur Mädchen aus verschiedenen Kulturkreisen sondern auch deren Mütter zusammengeführt hat. Und mit ihrem Lob über das Geleistete, hatte sie nicht zu viel versprochen.

Die anwesenden Eltern und Mitarbeiter von SoFa, der sozialpädagogischen Familien- und Lebenshilfe, die den Jugendtreff betreibt, waren sichtlich begeistert von dieser besonders kreativen und variantenreichen Umsetzung des Themas Mode.

Zudem bestach die Performance nicht nur durch eine schillernde Vielfalt an teils fantasievoll verarbeiteten Stoffen, sondern auch durch die flotte und gekonnt choreographierte Interpretation und der liebevollen, von den Mädchen selbst gestalteten Dekoration. Mehr als zufrieden waren auch die Mitarbeiter um Projektkoordinatorin Freya Willkowsky: „Wir sind beeindruckt von der Resonanz und vom Talent der Mädchen.“

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