Trägerverein hat sich gegründet / Martin Borchers zum 1. Vorsitzenden gewählt / Noch viel Arbeit vor der ersten Fahrt

Bürgerbus Ottersberg kommt ins Rollen

Wolfgang Augustin, Ralf Dreesmann, Albrecht Bergt, Guido Grabe, Martin Borchers, Frank Mattutat, Ronald Schwendtke und Reiner Sterna gehören dem Vorstand des „Bürgerbus Ottersberg“ an.

Ottersberg - (woe) · Der Bürgerbus im Flecken nimmt Fahrt auf. Im Rathaussaal hoben jetzt im Beisein von Bürgermeister Horst Hofmann, der die Wahl zum Vorstand leitete, 18 Gründungsmitglieder den neuen Verein „Bürgerbus Ottersberg“ aus der Taufe. Damit kommt das Projekt nun richtig ins Rollen.

Bis der Bürgerbus tatsächlich durch den Flecken Ottersberg rollen kann, bleibt aber noch viel Arbeit für seinen Trägerverein, an dessen Spitze Martin Borchers als 1. Vorsitzender gewählt wurde. Der Ruheständler und ehemalige Pilot der größten deutschen Luftlinie erklärte, er wolle alle Bürger, Interessierte und Ideen in den Verein mit einbeziehen.

Allerdings sollte der Verein parteilos bleiben, damit er keineswegs in den Strudel von Parteiinteressen gerate, so Borchers. Zum zweiten Vorsitzenden, quasi als Co-Piloten des Vorsitzenden, wählte die Versammlung Wolfgang Augustin. Auch er ist Ruheständler und war im Marketingbereich tätig. Augustin verfügt über viel Erfahrung in Menschenführung und Organisation.

Dritter Vorsitzender ist Albrecht Bergt.

Um die Vereinsfinanzen kümmert sich als Kassenwart Guido Grabe. Ralf Dreesmann, von Beruf Rechtsanwalt, wählten die Mitglieder zum Schriftwart.

Die zuvor verabschiedete Satzung, Paragraph für Paragraph von Brigitte Mittendorf vorgelesen, änderte die Versammlung auf Vorschlag des Vorsitzenden. Die Satzung sah drei Beisitzer vor. Allerdings gab es am Abend dafür vier Vorschläge. Um einer Kampfabstimmung zu entgehen und jeden ins Boot zu holen, der gerne mitarbeiten möchte, erhöhte der Verein die Zahl der Beisitzer an dem Abend auf vier.

So sind Ronald Schwendtke, Reiner Sterna und Frank Mattutat nun Beisitzer, dervierte Posten ist für einen Vertreter aus dem Gemeinderat reserviert. Wen der Gemeinderat eventuell in den Vereinsvorstand entsendet, steht noch nicht fest.

Außerdem legte der Verein den Jahresbeitrag auf 36 Euro pro Jahr fest.

Und wie geht es nun weiter? Dazu äußerte sich der erste Vorsitzende so: „Wir müssen uns nun um die Fahrergewinnung, den Fahrplan, die Busfinanzierung, den Fahrbetrieb, Sponsoring und Marketing kümmern.“

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