Blitzeis auf der A27: Mehrere Unfälle bei Verden und Achim

Blitzeis auf der A27: Mehrere Unfälle bei Verden und Achim

Wegen Blitzeis hat es auf der A27 am Samstag gleich mehrmals gekracht. Rasch hintereinander habe es mehrere Unfälle wegen überfrierender Nässe gegeben, sagte ein Polizeisprecher.

Drei Unfälle gab es an der Anschlussstelle Verden-Nord und zwei nahmen die Beamten der Autobahnpolizei Langwedel bei Achim auf. Die Unfälle seien weitgehend glimpflich verlaufen. Zwei Menschen wurden den Angaben zufolge leicht verletzt.

Der erste Unfall ereignete sich gegen 8.20 Uhr, wobei eine Autofahrerin hin und her schleuderte und dabei gegen die Schutzplanken und Betonleitwand prallte. das berichtet die Polizei. Sie wurde dabei leicht verletzt, der Wagen musste abgeschleppt werden. 

Ab 8.35 Uhr ging es dann laut Polizei Schlag auf Schlag. In Höhe Achim-Nord kam ein Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab, es entstand ein Sachschade von rund 1000 Euro. Bei Verden-Nord prallte ein Pkw gegen die abgesenkte rechte Schutzplanke und wurde auf die Beifahrerseite katapultiert. Insgesamt entstand ein Schäden in Höhe von etwa 5500 Euro, für das Auto  wurde ein Abschleppwagen bestellt. 

Ein Mannschaftswagen der niedersächsischen Polizei rutschte bei Schrittgeschwindigkeit gegen einen bereits stehenden Pkw und war hinterher nicht mehr fahrbereit, hier wird der Sachschaden auf insgesamt rund 7000 Euro geschätzt. Der Wagen der Bereitschaftspolizei war auf dem Weg zum Fußball-Einsatz in Bremen. Die Beamten mussten ihre Ausrüstung auf andere Fahrzeuge verteilen und konnten anschließend mit ihren Kollegen zum Einsatz weiterfahren.

Ein paar hundert Meter weiter die nächsten beiden Unfälle: Ein Pkw schleuderte zunächst in die Mittelschutzplanke und prallte dann gegen ein anderes Fahrzeug. Auch hier war ein Abschleppwagen erforderlich. 8000 Euro soll hier der Schaden betragen. 

Bei einem weiteren Unfall wurden dann zwei Personen leicht verletzt. Ein Auto wurde gegen ein anderes schleuderte, dessen Fahrerin bereits auf der Standspur wegen der Verhältnisse angehalten hatte. Beide Fahrzeuge mussten angeschleppt werden, der Gesamtschaden wird mit rund 10000 Euro beziffert. 

Wenige Kilometer später schleuderte dann ein Auto in die Mittelleitplanke, wobei der Fahrer leichte Verletzungen davontrug. Das Fahrzeug musste auch hier durch einen Abschleppdienst geborgen werden, es entstand ein Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 5000 Euro.

Insgesamt habe es am Morgen innerhalb von einer halben Stunde zwischen Walsrode-West und dem Bremer Kreuz bis zu zehn Unfälle gegeben, sagte ein Polizeisprecher in Oldenburg. Der NDR hatte zuvor berichtet.

jom

Rubriklistenbild: © kreiszeitung.de

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