SPD-Kritik an Ottersberger Verwaltung beim Ortstermin im neuen Jugendtreff

Wo bleibt der Anbau?

Nicht die ganze Zeit über war die Stimmung beim Besuch der Sozialausschussmitglieder im neuen Ottersberger Jugendtreff so freundlich.

Ottersberg - (woe) · Hat die Verwaltung ihre Hausaufgaben nicht gemacht? Diesen Eindruck hat inzwischen die Otterberger SPD-Fraktion im Gemeinderat, wenn es ums Jugendzentrum geht. Ihrem Ärger darüber machten Sozialdemokraten beim Besuch des Sozialausschusses in den neuen Räumen des Jugendtreffs im Fährwisch Luft. Verwaltungs-Vizechef Jürgen Buthmann-von-Schwartz gehörte mit zu der „Reisegruppe“.

Die Leiterin der Einrichtung, Elisabeth Hoff, berichtete über das Einrichten der Räumlichkeiten, bei der Jugendliche halfen, und über diverse Aktivitäten in den vergangenen Monaten.

Allerdings fiel den Ausschussmitgliedern auf, dass der bereits beschlossene Anbau des Jugendzentrums fehlte.

Hier erinnerte SPD-Fraktionsvorsitzender Stefan Bachmann an den Beschluss im Rat, der besage, dass parallel zum Bau des Geschäftszentrums Am Damm auch der neue Anbau realisiert werden sollte.

Und heute? Vom Anbau keine Spur! Manchen Ratsmitgliedern passte das überhaupt nicht. „Es ist mehr als ein Jahr vergangen, und es ist nichts passiert. Wir müssen nun einmal richtig Dampf auf den Kessel bekommen. Wir stehen hier im Wort“, monierte Bachmann und sprach dabei Verwaltungs-Vize Buthmann-von Schwartz direkt an.

Der entgegnete: „Wir mussten noch baurechtliche Aspekte klären.“ Ob die Verwaltung bereits einen Bauantrag stellte, wurde an diesem Abend keineswegs deutlich.

Teile der SPD-Fraktion vermuten nun, dass die Verwaltung den vom Gemeinderat beschlossenen Anbau aufgrund von Sparmaßnahmen wegen der angespannten Haushaltslage nicht mit vollem Elan verfolgt habe. Dies hätte sie nach Ansicht der SPD aber tun müssen. Ratsherr Reiner Schnäpp betonte: „Der Bau der Rettungswache, wozu noch kein Beschluss existiert, darf den Anbau auf keinen Fall verzögern.“

Abschließend fand Erika Frick-Janzon von den Grünen noch lobende Worte zur guten Resonanz, auf die der neue Jugendtreff stieß: „Sehr erfreulich, dass es hier so lebendig ist.“

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