Landgestüt Celle präsentierte erlesene Auswahl von rund 40 Hengsten / 2000 Zuschauer in der Niedersachsenhalle

Begeistert von Vielfalt der Blutlinien

Greta Heemsoth als King of Pop beim Sprung über ein Flatterband.

Verden - (dom) · Zum Abschluss des ersten VER-Dinale-Tages in der Niedersachsenhalle präsentierte das Landgestüt Celle in einem über dreieinhalbstündigen Programm eine erlesene Auswahl von rund 40 Hengsten. Die Züchter unter den über 2 000 Zuschauern konnten sich ein Bild von der Vielfalt der Blutlinien in der hannoverschen Pferdzucht machen.

An dem Abend wurde auch deutlich, dass das Landgestüt Celle sich bei den Springhengsten stark verbessert hat. Ein besonderes Augenmerk richteten die hiesigen Züchter auf die Hengste der Besamungsstationen Verden und Süstedt, von denen allein 14 (Verden 8, Süstedt 6) nach Verden gekommen waren.

Als prominente Gäste kommentierten Grand-Prix-Reiterin Leonie Bramall, Teilnehmerin bei der 35. VER-Dinale, der einst im internationalen Sport erfolgreiche Springreiter Tjark Nagel und Hans-Heinrich Meyer zu Strohen, Bundestrainer der Junioren und Jungen Reiter, Auftritte mehrerer Hengste. Gelegentlich gaben sie aus ihrer Erfahrung auch kleine Korrekturen.

Als die „Blutlinienvielfalt des Stalles Erdmann“ durch die Hengste Codex One, Lord Lohengrin und Lacan im Springparcous präsentiert wurde, ging ein Raunen durch die Halle. Die Stangen konnten immer höher gelegt werden, und die Begeisterung bei Tjark Nagel („Das ist einer der Höhepunkte an diesem Abend“) und auf den Rängen war groß. Der in Verden eingesetzte vierjährige Neuzugang Stanley hatte seinen ersten Auftritt vor großem Publikum. Unter dem Sattel von Sven Rudolph zeigte sich der Sohn von dem auf der EU-Besamungsstation Celle stationierten Stakkato sehr aufmerksam.

Hans-Heinrich Meyer zu Strohen kommentierte die Vorstellung des 700  000-Euro-Hengstes Soliman de Hus. Der in Süstedt stationierte Dunkelbraune wurde von Philipp Severit geritten und wird in der Landesreitschule in Hoya ausgebildet. Von dort bis Süstedt ist es nur ein Katzensprung.

Die technische Leitung an dem Abend lag in den Händen von Obersattelmeister Wolfhard Witte von der Deckstation Verden. Er selbst saß fünfmal im Sattel. Mit einem gut einstudierten Pas de deux eröffnete er auf Dancier zusammen mit Sven Rudolph (Don Crusador) das Programm und setzte im Sattel von Estobar NRW einen eindrucksvollen Schlusspunkt unter das Programm. Als er den Dunkelbraunen Lorenzio vorstellte, war sein Verdener Züchter Udo Spohd auf der Tribüne mächtig stolz auf sein Zuchtprodukt.

Eine schöne Abwechslung im Programm gab es durch den Auftritt des Reitponyhengstes Nemax. Hierfür hatte sich seine Züchterin Gabi Heemsoth ein hübsches Schaubild einfallen lassen. Im Outfit von Michael Jackson saß ihre Nichte Greta im Sattel. Dazu gab es dann flotte Musik von dem verstorbenen King of Pop. Beteiligt an dem Bild waren Mailin und Talina Quast. Beide waren ebenfalls beritten. Als die Mädchen abgesessen hatten, setzte Nemax über deren Sportgefährten hinweg.

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