Bahnhof Langwedel: Neue Parkflächen nicht vor 2018 / Anlage in Etelsen 2017

Pendler müssen sich gedulden

Der Parkplatz an der Birkenallee bietet mit seinem Baumbestand und historischen Kopfsteinpflaster ein schönes Bild. Anders als auf diesem in den Ferien aufgenommenen Foto, fehlen allerdings am Langwedeler Bahnhof oft Stellflächen für Autofahrer.
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Der Parkplatz an der Birkenallee bietet mit seinem Baumbestand und historischen Kopfsteinpflaster ein schönes Bild. Anders als auf diesem in den Ferien aufgenommenen Foto, fehlen allerdings am Langwedeler Bahnhof oft Stellflächen für Autofahrer.

Langwedel - Schlechte Nachricht für Pendler, die am späten Morgen in Langwedel den Zug nutzen: Zusätzliche Parkflächen wird es am dortigen Bahnhof in naher Zukunft nicht geben.

Ein entsprechender Antrag von Ortsbürgermeisterin Sigrid Ernst wurde in der jüngsten Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses zurückgestellt. Damit folgte das Gremium des Gemeinderats dem Beschlussvorschlag der Verwaltung. Vorher soll die Park & Ride-/Bike & Ride-Anlage am Bahnhof Etelsen realisiert werden. Aber auch das wird noch dauern.

Zuschussanträge an die Landesnahverkehrsgesellschaft und den Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen könnten „erst nach erfolgter Detailplanung im Laufe des Jahres 2015“ gestellt werden, teilt das Bauamt der Gemeinde dazu mit. Die nötigen Genehmigungen, die Ausschreibung und schließlich der Bau der Anlage zögen sich dann voraussichtlich bis 2017 hin, „sofern die entsprechenden finanziellen Mittel und personellen Ressourcen zur Verfügung stehen“.

Erst danach könne „die Zeitschiene für den Bahnhof Langwedel konkretisiert werden“. Handlungsbedarf sieht die Verwaltung dort allemal. Ergänzend zum Antrag von Ernst, „die Planung für angemessene Parkflächen auf der Nordseite des Bahnhofs Langwedel aufzunehmen“, schlägt das Bauamt vor, das gleichfalls für die Südseite zu machen.

Aufgrund einer „Grundstücksveränderung“ habe sich die Situation für den ruhenden Verkehr im Bereich Bürgerpark/Birkenallee zugespitzt, begründet die Ortsbürgermeisterin ihren Vorstoß. „Deswegen ist es notwendig geworden, die vorhandene Gesamtfläche sinnvoll und umweltfreundlich zu überplanen.“

Ernst fordert erneut, „Lücken in den Baumreihen mit passenden Laubbäumen zu füllen“, da diese wichtige Sauerstofflieferanten und CO2-Senker seien. Darüber hinaus hält es die Sozialdemokratin weiterhin für notwendig, auf dem Platz das historische Kopfsteinpflaster der alten Verbindungsstraße zwischen Langwedel und Völkersen/Holtebüttel zu erhalten.

mm

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