Neuer Studiengang sorgt für verstärkten Zulauf in der Ottersberger Fachhochschule

44 Bachelors: Ein kunstvoller Abschied

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Was die fertigen „Bachelors fine of Arts“ als Abschlussarbeiten und Portfolios präsentierten, erregte die Aufmerksamkeit zahlreicher Besucher. ·

Ottersberg - 44 Bachelors aus den Studiengängen Kunst im Sozialen, Kunsttherapie und Kunstpädagogik, Theater im Sozialen und Freie Bildende Kunst, dazu zwei Diplomanden nahmen Abschied von ihrer Studienzeit an der Fachhochschule Ottersberg (FH).

Bei einer Feierstunde in der bis auf den letzten Platz und darüber hinaus gefüllten Mensa verabschiedete Prorektor Johannes Maurer sie mit einer humorvollen Ansprache aus ihrer Ausbildung ins Berufsleben und wünschte alles Gute.

Maurer ging auch auf die Geschichte der jetzt 45 Jahre alten Bildungseinrichtung ein. Er war natürlich erfreut, dass der Wissenschaftsrat die institutionelle Reakkreditierung der FH für erneute fünf Jahre genehmigte. Für die FH bedeute das Planungssicherheit und komme nicht zuletzt den Studierenden zu Gute.

Alte Studentenausweise

als Wandinstallation

Ausführlich wies Maurer auf die große Bandbreite der hier möglichen Qualifikationen hin, die zu einer Vielzahl beruflicher Einsatzbereiche befähigten. Gerade auch der Bachelor-Abschluss erfreue sich zunehmender Beliebtheit. Seit Einrichtung des Bachelor-Studienganges verzeichnete die FH gesteigerten Zulauf, was 2012 unter den Absolventen deutlich wurde.

Ein Rundgang im Neubau der FH vermittelte einen Überblick über die Abschlussarbeiten, für die Foyer, Empore und Korridore zur Galerie umgestaltet worden waren.

Sonja Schönwälder, frischgebackener „Bachelor of fine Arts“, zeigte eine Wandinstallation, für die sie ausgediente Studentenausweise verwendet hatte. „Tea suck to go“ hatte sie darüber hinaus kunstvoll mit Süßigkeiten gefüllte Teebeutel tituliert, die nicht zum Aufbrühen eines Heißgetränks gedacht waren.

Anais Cecilie Gröschel zeigte zarte Farbkompositionen auf Leinwand unter Glas, die das Thema Malerei in den Mittelpunkt stellten. Eine Tischinstallation als Gemeinschaftsprojekt von Sandra Dannat, Alessandra Cosima Amberg, Andrea Hoesmann und Eva Meibeck erwies sich als Darstellung einer alltäglichen Szene aus einem möglichen Studientag.

Stifte, Papiere, Büroklammern und andere Dinge waren zu einem Stillleben arrangiert, das in einem eingegrenzten Raum mit leeren Flaschen präsentiert wurde.

Portfolios in unterschiedlichsten Ausführungen waren der große Renner dieser Ausstellung. Verarbeitet wurden darin die unterschiedlichsten Szenarien, die von Eindrücken und Erlebnissen in der Studienzeit bis hin zur frühesten Kindheit reichten. In ihnen zu blättern, gestaltete sich bei dem einen oder anderen Kunstwerk wie eine Zeitreise in die Vergangenheit mit persönlichem Bezug. · kr

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