Fußgänger überfahren:

Autofahrer wegen Mordes angeklagt

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Ein Autofahrer ist vorm Landgericht Verden wegen Mordes angeklagt.

Verden - Weil er sich durch einen 21-Jährigen gestört fühlte, soll ein Bremer den jungen Mann in Ritterhude bei Bremen absichtlich mit dem Auto umgefahren und getötet haben.

Gegen den 24-Jährigen sei Anklage wegen Mordes erhoben worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Verden am Montag mit. Der Angeschuldigte habe sich nach einem Discobesuch am Osterwochenende durch eine beiläufige Bemerkung des Opfers gestört gefühlt und dieses auf einem Fußweg gezielt bei Tempo 50 angefahren. Der 21-Jährige starb noch am Unfallort an seinen Verletzungen.

Die Männer hatten sich nach weiteren Angaben zuvor nicht gekannt, es soll in der Diskothek auch keinen Streit gegeben haben. Die Staatsanwaltschaft geht in ihrer Anklage von niedrigen Beweggründen und Heimtücke aus, weil die Tat offenbar aus einem nichtigen Anlass geschah und der Angriff das Opfer vollkommen unvorbereitet traf.

Der 24-Jährige habe bislang nur die Autofahrt eingeräumt, sich aber nicht weiter geäußert, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Er ist seit Anfang April in Untersuchungshaft. Das beschädigte Auto war Tage nach dem tödlichen Zwischenfall in einer aufgebrochenen Garage in Bremen entdeckt worden.

dpa

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