Schule am Lindhoop wieder für Berufsorientierungs-Maßnahmen ausgezeichnet / „emforce“ zieht positive Bilanz

Auch die „Großen“ haben viel gelernt

Schulleitung, Fachlehrer, der Vorstand von „emforce“ und natürlich auch einige Schüler der Abschlussklassen freuten sich gestern über die erneute Zertifizierung des Erfolgsprojektes „pro BerufsOrientierung!“.

Kirchlinteln - KIRCHLINTELN (rei) · Hat eine Idee Erfolg, dann darf man stolz darauf sein. Und das darf man dann auch getrost nach außen zeigen: Die Kirchlintler Schule am Lindhoop brachte deswegen gestern neben dem Haupteingang gleich zwei Schilder an, die deutlich machen sollen, dass in diesem Gebäude etwas ganz Besonderes passiert.

Das erste weist darauf hin, dass die Schule – nun bereits zum zweiten Mal – das Zertifikat des Projektes „pro BerufsOrientierung!“ tragen darf. Dieses wird seit drei Jahren in Kooperation zwischen Landesschulbehörde, Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer durchgeführt. Seit drei Jahren gehört die Schule am Lindhoop zu den Einrichtungen, die für ihre Leistungen im Bereich der Berufsorientierung ausgezeichnet wurden.

Das zweite Schild weist mit seinem schicken Schriftzug auf den Verein hin, der im Mittelpunkt der Bemühungen steht, den Schülern den Start in den Beruf zu erleichtern: Mit der Initiative emforce vermittelt das Kirchlintelner Unternehmen emkon ebenfalls bereits seit drei Jahren jungen Leuten Selbstbewusstsein, und hilft ihnen dabei, sich beruflich zu orientieren. Die emkon-Geschäftsführer Andreas Dittrich und Jörg Lübbehusen haben die Intiative emforce gegründet, bei der es in erster Linie um eine intensive Begleitung der Schüler durch Berufspraktiker geht. Fachleute geben als Paten Wissen an die Schüler weiter.

Die Paten, die sich hier ehrenamtlich engagieren und jeweils einer Klasse zugeteilt sind, die sie dann drei Jahre begleiten, helfen zunächst beim realistischen Einschätzen der eigenen Fähigkeiten der Schüler. Sie geben dann Anleitungen zum Verhalten in der Berufswelt und stärken so auch die Persönlichkeit der Jugendlichen.

Eine ganz besondere Vertrauensbasis könne zwischen Schülern und Paten entstehen, denn sie arbeiten zwar eng mit Eltern und Lehrern zusammen, vergeben aber letztendlich keine Noten. „Wir sind hier keine Eltern, wir sind auch keine Lehrer“, sagt Wolfgang Dittrich, 69, ehemaliger leitender Angestellter und nun schon drei Jahre aktiver Pate. Und da läge ihre Stärke. „Die Schüler kommen manchmal auch mit persönlichen Problemen zu uns.“

Es lässt sich mittlerweile eine positive Bilanz ziehen: „Wir konnten alle Jugendlichen ein gutes Stück hin zum Ausbildungsplatz begleiten. Unsere Abschlussschüler können sich alle in der Öffentlichkeit sehen lassen“, so Dittrich.

Aber auch für die Paten selbst war das Projekt schon jetzt eine interessante Erfahrung. Renate Bormann-Klenke (Coach der Wirtschaft, IHK) ist von ihrer Arbeit mit den jungen Leuten ganz begeistert: „Ich habe ein großes Verständnis für die Jugend von heute und ihre speziellen Probleme bekommen. Und es ist einfach schön, eine positive Entwicklung bei den Schülern zu sehen.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Eröffnungsfestival im BO Asendorf

Eröffnungsfestival im BO Asendorf

KVHS Verden feiert „Lange Nacht der Volkshochschulen“

KVHS Verden feiert „Lange Nacht der Volkshochschulen“

Generationenfest der katholischen St. Josef-Kirche und des Caritasstift

Generationenfest der katholischen St. Josef-Kirche und des Caritasstift

„Fridays-for-Future“-Protest in Weyhe

„Fridays-for-Future“-Protest in Weyhe

Meistgelesene Artikel

Ausnahmezustand für das Klima

Ausnahmezustand für das Klima

#AlleFürsKlima in der Region: Lautstark und zahlreich für eine bessere Klimapolitik

#AlleFürsKlima in der Region: Lautstark und zahlreich für eine bessere Klimapolitik

78-Jährige um 10.000 Euro betrogen: Polizei Verden sucht Verdächtigen

78-Jährige um 10.000 Euro betrogen: Polizei Verden sucht Verdächtigen

Alles, was die Kartoffel hergibt

Alles, was die Kartoffel hergibt

Kommentare