Ressortarchiv: Landkreis Verden

„Brav gemacht“

„Brav gemacht“

Blender-Jerusalem – Ein geprüfter und ausgebildeter Jagdhund ist in jedem Revier Vorschrift. „Deswegen bieten wir jährliche Lehrgänge für junge Hunde an“, sagt Ausbilder Peter Münch.
„Brav gemacht“
In Langwedel hüpfen die Kängurus

In Langwedel hüpfen die Kängurus

Langwedel – Das Wetter spielte mit und die Stimmung war hervorragend, was mehr als angebracht war, schließlich gab es jetzt im Garten des Häuslingshauses eine kulturelle Weltreise. Karibuni heißt die Gruppe, die nicht nur die Kinder eifrig zum Mitmachen animierte, sondern auch die Erwachsenen von den Plätzen holte.
In Langwedel hüpfen die Kängurus
Kunstsommer light

Kunstsommer light

Ottersberg – Holz, Wellpappe und sogar den Baustoff Bitumen hat Hilde Kohake auf der Leinwand „verbaut“. „Der Baumarkt ist für Künstler eine wichtige Adresse“, sagt die Bremerin. „Das ist aber ein anderes Bitumen als das, was die Dachdecker verwenden.“ Denn Letzteres eigne sich augrund langer Trocknungszeiten nicht für die Kunst. Kohake entwickelt im Kurs von Ariane Weidemann „Experimentelle Malerei“ ihren eigenen Stil. Das Seminar ist Teil des Kunstsommers der Ottersberger Hochschule für Künste im Sozialen (HKS). Der läuft in dieser Pandemie-geprägten Zeit auf dem Campus an der Großen Straße – und in abgespeckter Form.
Kunstsommer light
Und immer wieder desinfizieren

Und immer wieder desinfizieren

Achim – Badespaß in Zeiten der Pandemie – kann das gehen? „Ja“, sagt Kirsten Jäger. „Unser Hygienekonzept funktioniert. Wir sind ganz zufrieden, die Badegäste machen toll mit“, erklärt die Bäderbeauftragte der Stadt. Wegen Corona und der damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen hatte die Stadt das frisch sanierte Bad erst am 15. Juni für die Schwimmer öffnen können – vier Wochen später als sonst üblich und mit klaren Hygiene- und Abstandsregeln für die Gäste. „Überwiegend halten sich die Leute daran, vereinzelt müssen wir sie darauf hinweisen, Abstand zu halten oder die Maske aufzusetzen. Bis jetzt immer mit positivem Ergebnis“, berichtet auch Betriebsleiterin Sabine Schulz.
Und immer wieder desinfizieren
Weniger ist mehr

Weniger ist mehr

Verden – Beim Bau ihres Bettenhauses in Verden setzt die Alller-Weser-Klinik (AWK) auf modernste Technik. Und so findet ein neuartiges Verfahren in den Decken des Neubaus seine Anwendung: die Cobiax-Hohlkörpertechnologie. „Mit dieser Methode werden im Neubau des Krankenhauses Decken aufgebaut. Damit folgt das Krankenhaus dem Trend, nachhaltig zu bauen und den CO2- Verbrauch zu senken“, heißt es in einer Pressemitteilung der AWK.
Weniger ist mehr
Digger will nach Hause

Digger will nach Hause

Kater Digger sitzt seit Donnerstag im Tierheim in Verden-Walle. Dass ihm das nicht gefällt, zeigt er deutlich. Laut maunzend sitzt er in seiner Box und wartet darauf, abgeholt zu werden. Aufgefunden wurde der schwarze Stubentiger am Meldauer Berg in Verden. Ob ihn dort auch jemand vermisst? Weitere Informationen im Tierheim unter Telefon 04230/942020. Foto: Preuß
Digger will nach Hause
„Bäume sind öffentliches Eigentum“

„Bäume sind öffentliches Eigentum“

Verden – Wolf Nürnberg kann sich gar nicht mehr beruhigen: Seit er beobachtet hat, wie die Erdarbeiten für die Verlegung der neuen Wasserleitung entlang der Kreisstraße 27 durchgeführt wurden, hat er schon alle Hebel in Bewegung gesetzt, aber nicht wirklich etwas erreicht. „Ich konnte zuerst gar nicht glauben, was ich da sah. Jeder ausgebildete Rohrleger im Tiefbau weiß, dass er sich im Kronenbereich eines Baumes in einem sehr kritischen Bereich befindet.“ Wenn sich die Wurzeln eines Baumes ungefähr so weit ausgebreitet hätten, wie die Abmessungen der Krone sind, müsse man sich sehr umsichtig an den Wurzelbereich herantasten. Wolf Nürnberg hat das selber einmal gelernt, als er in der Ausbildung war. „Eventuell abgerissene Wurzelenden müssen mit einem scharfen, speziellen Messer sauber abgeschnitten werden. Bei größeren Wurzeldurchmessern muss die Schnittstelle außerdem mit einem speziellen Wundmittel behandelt werden.“ Eine solche Behandlung sei an der Baustelle in Eissel aber nicht zu erkennen gewesen.
„Bäume sind öffentliches Eigentum“
Junger Blick auf die Schönheit der Natur

Junger Blick auf die Schönheit der Natur

Dörverden – Wie gut, dass Blumen so unterschiedlich sind. Wie gut, dass sie blühen und ranken und dass ihnen zuweilen schon kleinste Ritzen im Asphalt genügen, um zu wachsen und zu gedeihen. Es sind nämlich vor allem solche Besonderheiten, die Janna Mohr nahezu täglich aufspürt und mit ihrer Handykamera festhält.
Junger Blick auf die Schönheit der Natur
„Richtig tolle Gemeinschaftsaktion“ auf dem Luttumer Dorfplatz

„Richtig tolle Gemeinschaftsaktion“ auf dem Luttumer Dorfplatz

Luttum – Juchzend toben die kleinen Luttumer auf und rund um das neue Spielgerät. Die Großen stehen derweil daneben und sehen sehr zufrieden aus. Kein Wunder, das kleine Bauwerk aus hellem Douglasienholz passt richtig gut auf den Dorfplatz und wertet den Ortsmittelpunkt auf.
„Richtig tolle Gemeinschaftsaktion“ auf dem Luttumer Dorfplatz
Arbeitstitel: „Aller-Wölpe – Leben am blauen Band“

Arbeitstitel: „Aller-Wölpe – Leben am blauen Band“

Dörverden – Unter dem Titel „Aller-Wölpe – Leben am blauen Band“ enthält der vorläufige Antrag auf Aufnahme in das niedersächsische Dorfentwicklungsprogramm die Stärken und Schwächen der Dorfregion sowie erste Projektideen für den Entwicklungsraum. Sie gründen auf den Hinweisen aus den Dorfrundgängen in Hedern, Bosse, Frankenfeld, Stöcken, Wohlendorf, Rethem Moor, Rethem, Hülsen und Westen. Unter Beachtung der Hygieneregeln hätten sich daran circa 120 Personen beteiligt, schreibt das Planungsbüro mensch und region in einer Pressemitteilung.
Arbeitstitel: „Aller-Wölpe – Leben am blauen Band“
Nutria-Jäger auf der Pirsch

Nutria-Jäger auf der Pirsch

Wenn Jens Döhle sich die Flinte umhängt und auf sein E-Bike schwingt, um auf die Pirsch zu gehen, radelt er nicht zum nächsten Wald. Entwässerungsgräben und Deiche im nassen Dreieck zwischen Aller und Weser sind sein Ziel. Der Hutberger legt mit seinem Jagdgewehr nur auf Nutrias an.
Nutria-Jäger auf der Pirsch
Stress am Cluvenhagener See

Stress am Cluvenhagener See

Cluvenhagen – Erst wurde der See in Otterstedt wegen Blaualgen, dann der See in Stedebergen und vor Wochen der See in Blender mangels Aufsichtspersonal für den Badebetrieb geschlossen. Das Burgbad hat zwar wieder auf – aber nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen.
Stress am Cluvenhagener See
Fährbetrieb erst wieder 2021

Fährbetrieb erst wieder 2021

Otersen/Westen – Die Wiederaufnahme des Fährbetriebes auf der Aller zwischen Otersen und Westen wird erst am 1. Mai 2021 erfolgen und damit erst zu Beginn der 25. Fährsaison im nächsten Jahr. Die Saison 2020 wird wegen der Corona-Pandemie, der drohenden zweiten Welle und der unverändert hohen Auflagen für „Touristische Schiffsfahrten“ sowie des unverhältnismäßig hohen Aufwandes für die Ehrenamtlichen zum Totalausfall.
Fährbetrieb erst wieder 2021
Kirchlintler kommen ohne Umwege in den Freizeitpark

Kirchlintler kommen ohne Umwege in den Freizeitpark

Kirchlinteln – Es tut sich was beim Kirchlintler Bürgerbus: Es gibt zum 3. August einen neuen Fahrplan. Der Bürgerbusverein reagiert damit auf die vom Landkreis initiierte Neuausrichtung der Allerbus-Linien. Ausschlaggebend für die Änderungen ist die Umstellung der Linie 713 von einer Ringlinie zu einer Radiallinie, die eine deutliche Verbesserung des Fahrangebots für die Kirchlintler Bürger nach Verden und zurück mit sich bringt. Der Bürgerbus passt nun sein Angebot an die veränderte Linie 713 an, damit die bewährten Angebote weiterhin gelten.
Kirchlintler kommen ohne Umwege in den Freizeitpark
Von der Decken tritt zurück

Von der Decken tritt zurück

„Vorsitzender Hans-Henning von der Decken tritt von seinen Ämtern zurück“: Mit wenigen Worten verkündet der Hannoveraner Verband im Internet, dass der Züchter aus Stade nach nur drei Jahren im Amt hinwirft.
Von der Decken tritt zurück
Amazon: Kran auf Baustelle ausgebrannt

Amazon: Kran auf Baustelle ausgebrannt

Achim – Aus bislang unbekannter Ursache ist in der Nacht zu Donnerstag auf dem Baustellengelände des Amazon-Logistikzentrums zwischen der A 27 und der Max-Naumann-Straße ein Baukran in Brand geraten.
Amazon: Kran auf Baustelle ausgebrannt
Umdenken in Richtung Nordertor

Umdenken in Richtung Nordertor

Verden – Die Hinweisschilder an den Verdener Einfallstraßen weisen schon daraufhin: Im August werden Autofahrer, die aus Richtung Eitze kommen und in die Innenstadt wollen, umdenken müssen. Wer über den Wall zum Nordertor und zur Bundesstraße 215 will, wird andere Wege zum Ziel suchen müssen. Über die Eisenbahnüberführung wird ab Montag bis etwa 26. August nichts mehr gehen. An dem viel befahrenen Brückenbauwerk lässt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Instandsetzungsarbeiten durchführen.
Umdenken in Richtung Nordertor
Den Lockdown zur Neuordnung genutzt

Den Lockdown zur Neuordnung genutzt

Achim – Für die aktiven Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Musikerinitiative Achim und Umgebung (Miau) war die Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wie ein Schock – wie andernorts wurde das Vereinsleben unmittelbar und vollständig auf Eis gelegt, berichtet Luca Tietje.
Den Lockdown zur Neuordnung genutzt
„Zeit, dass es losgeht“

„Zeit, dass es losgeht“

Oyten / Bassen – Silke Oestermann ist startklar und voller Vorfreude: „Es wird Zeit, dass es losgeht!“, sagt die Pastorin, die nach zuletzt 19 Dienstjahren in der Kirchengemeinde Oldenburg aus der Stadt ins eher Ländliche wechselt. Am 1. August tritt sie ihre neue Pfarrstelle in der evangelischen St.-Petri-Kirchengemeinde Oyten an – als Nachfolgerin des vorigen Herbst gegangenen Pastors Benjamin Will und als neue Kollegin des zweiten Gemeindepastors Hans-Jürgen Strübing. Silke Oestermann übernimmt den Pfarrbezirk II, der im Wesentlichen Bassen umfasst, und zieht mit ihrem Mann ins Bassener Pfarrhaus.
„Zeit, dass es losgeht“
Täglicher Treffpunkt für über 60 Tiere

Täglicher Treffpunkt für über 60 Tiere

Horstedt – „Wir kommen mit dem Zählen kaum hinterher“, berichten Heike und Klaus Meyer aus dem kleinen Weserdorf Horstedt. Zwischen 40 bis zu mehr als 60 Störche geben sich fast täglich ein Stelldichein auf den großen Wiesen und Feldern am Ortsausgang – meist hinter dem Deichschart (Richtung altes Kieswerk). Auch Karin Bergmann, die selbst ein eigens aufgestelltes Storchennest auf ihrem Grundstück ganz in der Nähe hat, ist von diesem Naturschauspiel stets auf Neue begeistert.
Täglicher Treffpunkt für über 60 Tiere
Haftbefehl gegen Kapitän aufgehoben

Haftbefehl gegen Kapitän aufgehoben

Dörverden/Verden – Wende im Landgerichtsprozess um den Tod eines 37 Jahre alten Steuermanns auf einem Binnenschiff Ende Januar in Dörverden. Die 1. Große Strafkammer hat den Haftbefehl gegen den Kapitän des Schiffes aufgehoben. „Weil die Kammer nach derzeitiger Bewertung keinen dringenden Tatverdacht mehr sieht“, erklärte Gerichtssprecher Dr. Rouven Seeberg.
Haftbefehl gegen Kapitän aufgehoben
„Was, schon vorbei?“

„Was, schon vorbei?“

Langwedel – Einen Töpferkurs für Grundschulkinder bot der Langwedeler Kulturverein jetzt an. Wegen der Corona-Pandemie gibt es in diesem Sommer kein von der Gemeinde organisiertes Ferienspaßprogramm. Vielleicht mit ein Grund, warum dieses Angebot bestens angenommen wurde und quasi ausgebucht war.
„Was, schon vorbei?“
Am Ende wartet der Corona-Test

Am Ende wartet der Corona-Test

Verden – Wer jetzt in ein Risikogebiet wie beispielsweise Indien reist, bringt sich in erhöhte Gefahr, an Covid-19 zu erkranken. Deshalb gibt es Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes für Länder wie Indien. Wer dennoch fährt, muss vielleicht schon bald damit rechnen, zu einem Test am Flughafen verpflichtet zu werden. Die Tests sollen für die Reisenden kostenfrei sein. Damit sollen andere geschützt werden, doch die Aussagekraft ist mit Vorsicht zu genießen. „Es ist ja nur eine Momentaufnahme“, kommentiert die Leiterin des Verdener Gesundheitsamtes, Jutta Dreyer, die Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn. Aufschluss könne nur ein zweiter Test geben. Auch darüber werde im Gesundheitsministerium diskutiert.
Am Ende wartet der Corona-Test
Die Kugeln können rollen

Die Kugeln können rollen

Verden-Hönisch – „Die Boule-Bahn auf dem Spielplatz am Heckenweg ist bespielbar“, gibt Wolf Hertz-Kleptow via Pressemitteilung bekannt. Zusammen mit seiner Stellvertreterin Sabine Struß gab der Hönischer Ortsbürgermeister die Bahn offiziell frei. Für Neueinsteiger sind Spielregeln auf einer Infotafel neben der Boule-Bahn aufgestellt. Das Angebot des Spielplatzes am Heckenweg sei auf Antrag des Ortsrates um die naturnahe Boule-Bahn erweitert worden. „Durch dieses Mehrgenerationenangebot in der Ortsmitte gewinnt der Platz an Attraktivität für die örtliche Gemeinschaft“, so Hertz-Kleptow.
Die Kugeln können rollen
Ein Windrad rollt durch Walle

Ein Windrad rollt durch Walle

Verden-Walle – Wenn Riesen reisen: Wie geplant, rollten in der Nacht zu Mittwoch, gegen halb zwei, die drei ersten großen Teile des neuen Windparks in Kreepen über die Abfahrt Verden-Nord von der A 27. Die Kräfte der Hilfspolizei, die zur Transportbegleitfirma SLT gehörten, sperrten gewissenhaft die Bundesstraße 215, damit die drei riesigen Tieflader vorsichtig die Autobahn verlassen konnten. Daher war eine Durchfahrt in Richtung Verden für eine relativ kurze Zeitspanne nicht möglich.
Ein Windrad rollt durch Walle
Schicke Bitter unterwegs

Schicke Bitter unterwegs

Stedorf – Die Einladungen zu ihrer Hochzeitsfeier per Post zu verschicken oder telefonisch zu übermitteln, war dem Brautpaar Svenja Förster und Malte Schiwek aus Langwedel-Dahlbrügge zu langweilig. Dann doch lieber eine alte Tradition pflegen und die Einladungen durch Hochzeitsbitter persönlich vorbei bringen lassen; eine Idee, die bei den Freunden Michael Schwers und Florian Ziegler auf offene Ohren stieß.
Schicke Bitter unterwegs
Voller Einsatz – halbleere Busse

Voller Einsatz – halbleere Busse

Ottersberg – Voller Aufwand – halbleere Busse: „Wir spüren die Zurückhaltung unserer Fahrgäste nach dem Corona-Lockdown ganz deutlich“, sagt Henning Struckmann, Vorsitzender des Ottersberger Bürgerbusvereins. Nach dem Re-Start der beiden Kleinbusse, die von Bürgern für Bürger auf zwei Linien durch den Flecken gesteuert werden, hat sich die Zahl der Passagiere halbiert. Bis Februar, so Struckmann, „waren wir noch so stolz auf unsere 3000 Fahrgäste pro Monat“. Seit dem Neustart Anfang Juni sind es höchstens 1500.
Voller Einsatz – halbleere Busse
„Corona hat der Sucht Feuer gegeben“

„Corona hat der Sucht Feuer gegeben“

Achim – „Angehörige von Suchtkranken werden häufig vergessen“, sagt Heike Gronewold, Leiterin der Fachstelle Sucht und Suchtprävention. Um diesen Menschen einen geschützten Austausch zu ermöglichen, hat sich im November vergangenen Jahres die Angehörigengruppe für Verwandte und Freunde von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen gegründet.
„Corona hat der Sucht Feuer gegeben“
Gefahr durch Glassplitter: Rückruf für Reis-Produkt von Uncle Ben's

Gefahr durch Glassplitter: Rückruf für Reis-Produkt von Uncle Ben's

Uncle Ben‘s ruft mehrere Chargen des Reis-Produkts „Express Natur-Reis Basmati 220g“ zurück. Bei den betroffenen Packungen besteht die Gefahr der Verunreinigung durch Glassplitter.
Gefahr durch Glassplitter: Rückruf für Reis-Produkt von Uncle Ben's
„Bei mir kann er sich ausruhen“

„Bei mir kann er sich ausruhen“

Hülsen – Thorsten Gaus aus Hülsen restauriert seit einigen Jahren alte landwirtschaftliche Maschinen. Unlängst hat der Mitstreiter im Kreis der Oldiefreunde Hülsen einen Hanomag R22, Baujahr 1951, wieder zu neuem Leben erweckt. „Der Schlepper musste früher viel arbeiten, bei mir kann er ausruhen, ist nur noch Freizeitmobil“, sagt er und tätschelt dem Oldie, an dem er noch finale Arbeiten an Elektrik und Kupplung vornehmen muss, die blecherne Flanke.
„Bei mir kann er sich ausruhen“
Ganztagsbetrieb verschoben

Ganztagsbetrieb verschoben

Blender – Das könnte eine böse Überraschung für viele Eltern, darunter die der künftigen Erstklässler, sein: Wie die Samtgemeinde Thedinghausen mitteilt, hat die Grundschule Blender eine Verschiebung des Ganztagsbetriebes auf den 1. Februar 2021, also zum nächsten Schulhalbjahr, beantragt.
Ganztagsbetrieb verschoben
Nach schwerem Unfall in Scharnhorst: Die Verletzten sind außer Lebensgefahr

Nach schwerem Unfall in Scharnhorst: Die Verletzten sind außer Lebensgefahr

Die gute Nachricht: Zwei jungen Menschen, die nach einem Verkehrsunfall in Scharnhorst mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden, geht es besser. Nach Auskunft von Helge Cassens besteht keine Lebensgefahr mehr, allerdings seien die Verletzungen schwer. Ein dritter Insasse des Fahrzeugs sei bei dem Unfall nur leicht verletzt worden und habe das Krankenhaus noch am Unfalltag wieder verlassen können.
Nach schwerem Unfall in Scharnhorst: Die Verletzten sind außer Lebensgefahr
Der letzte Akt

Der letzte Akt

Die Produktionshallen hinter dem Verwaltungsgebäude sind bereits verschwunden, in diesen Tagen werden die Überreste der ehemaligen Druckerei Mack von den Baggern abgerissen. Ist der verbliebene Schutt abgeräumt, wird die Specht-Gruppe aus Bremen hier unter dem Namen „Quartier Alte Druckerei“ eine Seniorenwohn- und Pflegeresidenz plus Wohnungen für betreutes Wohnen errichten. Für das Projekt macht die Emvia-Gruppe mit Hauptsitz in Berlin im Internet schon Werbung (seniorenquartier-langwedel.de). Foto: Wenck
Der letzte Akt
Leben zwischen Zweifel und Zuversicht

Leben zwischen Zweifel und Zuversicht

Achim – Ende Januar gedachte Deutschland der Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz-Birkenau vor 75 Jahren durch sowjetische Soldaten. Unter den rund 7500 Überlebenden waren auch die Eltern des pensionierten Achimer Internisten Dr. Lothar Goldblüth. „Die Traumata und Verluste der Familie wirken bei den Nachkommen bis heute“, berichtet der 71-Jährige aus eigener Erfahrung. Im Ruhestand blickt er auf ein Leben zwischen Zweifel und Zuversicht und mahnt angesichts bundesweit aufkommender antisemitischer Gewalttaten zu Wachsamkeit und Courage.
Leben zwischen Zweifel und Zuversicht
Überschwemmte Wiesen

Überschwemmte Wiesen

Fischerhude – Durch die große Sommer-/Herbstausstellung „Die jungen Wilden – Fischerhude 1911“ führt Wolf-Dietmar Stock wieder am kommenden Sonntag, 2. August, beim Fischerhuder Kunstverein in Buthmanns Hof.
Überschwemmte Wiesen
Auf Zeitreise mit Chronos

Auf Zeitreise mit Chronos

Oyten – Im Grenzgebiet von Uruguay und Argentinien leben jede Menge Schierlohs. Und schon so lange, dass kaum noch jemand über den deutschen Namen stolpert. Als dort in Südamerika jedoch die in Oyten ausgestellte Geburtsurkunde einer Vorfahrin auftauchte, erwachte die Neugier. Die Suche nach den Wurzeln der Familie führte die Schierlohs über einen Verwandten in Salzgitter bis zu Rolf Hollens. Und damit an die richtige Adresse. Der Oytener Heimatforscher fand heraus, dass Hinrich Schierloh aus dem Haus 75 (heute Dorfstraße 15) im Jahr 1866 nach Argentinien ausgewandert war, wo er ganz offensichtlich eine stattliche Familiendynastie begründete. Auch in Oyten „wimmelt es von Schierlohs“, sagt Hollens mit Verweis auf seine riesige Datenbank. Die reicht bis weit ins 17. Jahrhundert zurück – als zum Beispiel ein Klaus Schierloh eine Frau aus Schaphusen heiratete.
Auf Zeitreise mit Chronos
Alles auf Anfang

Alles auf Anfang

Bassen – Eigentlich sollte es eine Aussprache zwischen Vorstand und Mitgliedern geben und eigentlich sollte es keine öffentliche Veranstaltung sein, als der Dehoga-Kreisverband Verden gestern seine Mitglieder zur außerordentlichen Versammlung ins Gasthaus Segelken nach Bassen eingeladen hatte. Immerhin herrschte dicke Luft: Der Vorstand war geschlossen zurückgetreten. Eine Konsequenz nach dem Alleingang einiger Mitglieder, die als Freundeskreis Gastronomie am Dehoga-Vorstand vorbei zu Informationsveranstaltungen mit Landespolitikern und Vertretern des Landkreises Verden eingeladen hatten. Initiator Axel Klenke bedauerte während der Versammlung zum wiederholten Mal dieses Vorgehen und bat die Vorstandsmitglieder darum, weiterzumachen. „Die Info-Veranstaltungen sollten ein füreinander und nicht gegeneinander sein.“
Alles auf Anfang
Mit den Stimmen der Instrumente

Mit den Stimmen der Instrumente

Verden – Corona hat auch die Sommerkonzerte im Dom ausgebremst. So gab es in diesem Jahr erst zwei Konzerte dieser Reihe. Kirchenmusikdirektor Tillmann Benfer begrüßte das zahlreich erschienene Publikum. Zu Gast war das Ensemble „Il Cortegiano“ mit Britta Hauenschild (Traversflöte), Stefan Möhle (Blockflöte), Laura Frey (Viola da gamba) und Andreas Düker (Theorbe und Barockgitarre). Unter dem Titel „Arie Concertate – Arien instrumental” brachte das Quartett instrumentale Madrigale und Arien bedeutender Komponisten aus dem Früh- und Hochbarock zu Gehör.
Mit den Stimmen der Instrumente
Mahnmal für ermordete jüdische Mitbürger

Mahnmal für ermordete jüdische Mitbürger

Ein paar Wochen ist es her, dass Verdens ehemaliger Bürgermeister Wolfgang Krippendorff seinen 90. Geburtstag feierte. Jetzt meldet er sich von seinem Ruhesitz in Hannover, um an ein Kapitel der Stadtgeschichte zu erinnern, das in seine Amtszeit fällt. Er hat die jüdische Woche des Doz 20 im November im Sinn, zugleich will er ein Missverständnis geraderücken, das sich in die Berichterstattung über sein Jubiläum eingeschlichen hatte.
Mahnmal für ermordete jüdische Mitbürger
Ein Stück Urlaub für zu Hause

Ein Stück Urlaub für zu Hause

Achim – „Bei uns zu Hause gab es immer nur Olivenöl, nie Rapsöl oder andere Sorten“, sagt Konstantinos Seitanidis. Das habe ihn geprägt. So sehr, dass er nun mit Olivenölen sein Geld verdient. Der Sohn griechischer Gastarbeiter vertreibt ein kleines, ausgewähltes Sortiment an griechischen Produkten. „Olive Company“ heißt seine Firma.
Ein Stück Urlaub für zu Hause
Arbeiten an der Stromleitung

Arbeiten an der Stromleitung

Langwedel – Ein ganzes Stück Gehweg gesperrt, eine Parkplatzabfahrt ist auch zu, der Weg ist zum Teil aufgerissen – das fällt an der Großen Straße mitten in Langwedel schon einigermaßen auf.
Arbeiten an der Stromleitung
„Für ein verständnisvolles Miteinander“

„Für ein verständnisvolles Miteinander“

Letovice/Kirchlinteln – Die Zeit der Okkupation Tschechiens durch Nazi-Deutschland von 1939 bis 1945 ist der Schwerpunkt eines Geschichtsbuchs. Herausgegeben wurde es von den Kirchlintler Freunden von Letovicko. 50 Exemplare des Buchs wurden jetzt im Rathaus von Letovice Bürgermeister Petr Novotny und seinem Stellvertreter Radek Prochazka übergeben.
„Für ein verständnisvolles Miteinander“
Pkw-Brand und Wasserschaden

Pkw-Brand und Wasserschaden

Verden – Der Alarm für die Ortsfeuerwehr Verden ging am frühen Sonnagmorgen gegen 5.45 Uhr ein: Auf einem abgestellten mit Autos beladenen Güterzug nahe der Husarenstraße brannte ein Auto. Eine Passantin, so berichtet die Polizei, hatte die Flammen bemerkt, die von dem VW-Neufahrzeug ausgingen. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelang es Beamten der Verdener Polizei, das nur zum Teil brennende SUV mit Feuerlöschern zu löschen. Bislang ist nicht geklärt, was die Ursache des Feuers im Innenraum des Autos ist.
Pkw-Brand und Wasserschaden
Alle Hönischer Kinder kannten sie

Alle Hönischer Kinder kannten sie

Verden-Hönisch – Hildegard Cordes, geborene Schmidt, kannte in der Ortschaft einst fast jedes Kind und die meisten Einwohner. Über Jahrzehnte war sie, als „Mädchen für alles“ wie sie sagt, im Kindergarten und in der Dorfschule beschäftigt und viele Wahlsonntage hat sie sich um das leibliche Wohl der Helfer im Hönischer Wahllokal gekümmert. Heute begeht sie ihren 90. Geburtstag. „Im Familienkreis“, sagt sie und morgen erwarte sie offiziellen Besuch.
Alle Hönischer Kinder kannten sie
Eine Wunschliste für alle

Eine Wunschliste für alle

Jeder soll in Verden an allem, was ihm wichtig ist, teilhaben können. Was ist dazu nötig? Um eine inklusive Stadt zu werden, die die Hindernisse dazu überwindet, hat Verden sich einen Aktionsplan gegeben. Wirklichkeit ist er noch nicht. Und deshalb hat er etwas von einer Wunschliste, an der viele mitarbeiten wollen.
Eine Wunschliste für alle
Feurig und topfit

Feurig und topfit

Verden – Es kräht im Verdener Tierheim. Vergangene Woche war ein Hahn im Alma-Rogge-Weg aufgetaucht und hatte mit seinen morgendlichen Rufen die Anwohner geweckt. Seit Mittwoch wartet er in Walle auf seinen Besitzer.
Feurig und topfit
„Wichtiges Zeichen der Wertschätzung“

„Wichtiges Zeichen der Wertschätzung“

Kirchlinteln – Die goldene Hochzeit oder der hohe Geburtstag – das sind Tage im Leben, die normalerweise gebührend gefeiert werden. Für viele gehört auch der Besuch des Bürgermeisters oder seiner Stellvertreter sowie der Ortsvorsteher dazu. Seit Mitte März finden diese Besuche in der Gemeinde Kirchlinteln nicht mehr statt. Klar, geht es dabei um die Eindämmung der Corona-Epidemie und den Schutz von Personen mit erhöhtem Risiko. Eine Entscheidung, die den Verantwortlichen in der Gemeinde nicht leicht gefallen ist. „Ich mag diese Termine nämlich sehr gern“, sagt Bürgermeister Wolfgang Rodewald.
„Wichtiges Zeichen der Wertschätzung“
Notwendiger Impuls für das kulturelle Leben

Notwendiger Impuls für das kulturelle Leben

Achim – Damit in der Corona-Pandemie möglichst schnell wieder kulturelles Leben stattfinden kann, benötigen Veranstalter klare Vorgaben und vor allem in Hygienefragen schlüssige Konzepte. „Die Situation ist vollkommen undurchsichtig und ändert sich mit jeder neuen Verordnung in den unterschiedlichen Bundesländern“, beobachtet der Achimer Piano-Künstler Dennis Volk. „Kaum jemand steigt da noch durch.“
Notwendiger Impuls für das kulturelle Leben
„Sind im Moment sehr beliebt“

„Sind im Moment sehr beliebt“

Langwedel – „Ich warte noch auf die Sonne“, sagt die junge Dame. Wie bitte? Die scheint doch. Dazu weht noch ein wunderbar laues Lüftchen durch den Garten des Langwedeler Häuslingshauses, ein richtiges Wohlfühlklima.
„Sind im Moment sehr beliebt“
„Bessere Versorgung reicht noch nicht aus“

„Bessere Versorgung reicht noch nicht aus“

Thedinghausen / Landkreis – Bereits zum dritten Mal unterstützt die Scheller-Voß-Stiftung, als Treuhandstiftung unter dem Dach der Kreissparkasse Verden, zwei Vereine mit Schwerpunkt Spezialisierte Palliativversorgung. Jetzt übergaben die Stiftungsgründer Gitta Scheller und Uwe Voß im Baumpark am Schloss Erbhof symbolisch jeweils 3 000 Euro an den Förderverein der Palliativstation im Krankenhaus Links der Weser und an das Palliativnetz im Landkreis Verden.
„Bessere Versorgung reicht noch nicht aus“