Viele gute Zutaten machten auch die Winter-Werk-Kunst 2011 zum Erlebnis

Von Acryl bis Zitrone

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Die Radierungen, Zeichnungen und Aquarelle von Gerd Gröschekl fanden auch beim jungen Publikum Anklang. ·

Verden - Mit ihrem ebenso hochwertigen wie vielfältigen Angebot zieht die von Mareike Pianka, Hannelore Schnitter, Renate Bertram und Jeanette Hammer-Coels organisierte Werk-Kunst-Ausstellung in Verden zweimal jährlich neben zahlreichen Besuchern auch etliche Aussteller an. Auch für die vorweihnachtliche Schau am Wochenende waren die Standplätze im historischen Rathaus schnell ausgebucht.

Zwischen Holz- und Glaskunst, Gefäßkeramik, Gemälden, Spielzeug, Floristik, Schmuck und Lederwaren ließen sich die Besucher vom Kinderhaus Eitze der Lebenshilfe im Landkreis Verden selbst gebackenen Kuchen und Torten schmecken. Von A bis Z, von Acrylmalerei bis Zitronenseife, reichte das Angebot. 22 Aussteller waren vor Ort, außerdem die Heimstätte Jeddingen mit selbst gemachten Kerzen und die Schülerfirma der Klaus-Störtebeker-Schule mit ihren Erzeugnissen aus den verschiedenen Abteilungen.

Der Publikumsansturm war rege. „Bereits vor der Eröffnung um 11 Uhr standen die ersten Besucher vor der Rathaustür“, berichtet Jeanette Hammer-Coels. Und das Kommen hat sich gelohnt. Das Niveau der Aussteller war gewohnt hoch, und der kreative Bogen der Angebote so weit gespannt, dass für jeden Geschmack etwas dabei war. „Wir haben wieder eine Mischung aus Bewährtem und Neuem zusammengestellt“, erzählt Hammer-Coels. Rund 30 Prozent der Aussteller nahmen erstmals an der Werk-Kunst-Ausstellung teil. Beispielsweise Kerstin Warkus aus Apen, die sich auf kleine Leute spezialisiert hat und winzige Lederpuschen und Kindergartentaschen näht. Oder Anna Karin Garbe aus Soltau, deren außergewöhnliche Taschenunikate, Gürtel und Etuis auf großes Interesse stießen, und Stefanie und Heiko Pielke aus Bullenhausen, die handgemachte Pflanzenölseife und Pflegeprodukte verkauften.

Erstmals dabei waren der Raku-Keramiker Martin Mindermann aus Oyten und die Verdener Malerin Dörte Pertiet, während Gerd Gröscheck, ebenfalls Künstler aus Verden, sich nach längerer Abstinenz wieder aktiv am Geschehen beteilig hat. Und das zur Freude von vielen Besuchern, wie Hammer-Coels unterstrich.

Nutznießer der Werk-Kunst werden auch diesmal karitative Einrichtungen sein. Hammer-Coels: „Das Eintrittsgeld von einem Euro pro Person kommt dem Spielbus Fridolin, Tintenklecks und der Nabu-Kindergruppe Waldmäuse zugute.“ Jeanette Hammer-Coels rechnet mit einer stattlichen Summe.

Zur Zeit ist das Vorbereitungsteam bereits mit der Organisation der Oster-Ausstellung beschäftigt. Das Programm steht schon und der Termin ist auf Sonnabend und Sonntag, 17. und 18. März 2012, festgelegt. · nie

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//www.kreiszeitung.de/foto

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