Anmeldung für Sommer ab sofort möglich

50 zusätzliche Kita-Plätze in Bierden

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Für die Erweiterung ziehen alle Beteiligten an einem Strang: Pädagogischer Vorstand der Lebenshilfe Dr. Eva Berns, Stellvertretende Leiterin des Kompetenzzentrums Sabrina Friedrich, Leiterin Stefanie Lechner, Elternvertreterin der Delfingruppe Lilian Martin (v.l.) sowie Kinder der Delfingruppe.

Achim - Von Ingo Schmidt. Die Lebenshilfe Verden betreibt aktuell im Gebäude am Steinweg 39a eine Kindertagesstätte mit drei Gruppen sowie ein Hortangebot für Kinder der benachbarten Grundschule. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Achim sowie den Mitarbeitern, und in Abstimmung mit den Eltern, wird der Träger ab August 2020 nun zwei zusätzliche Kita-Gruppen für jeweils 25 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren anbieten. „Die Planungen dazu laufen bereits seit dem vergangenen Sommer“, erklärt Leiterin Stefanie Lechner, „und die notwendigen Umbauarbeiten werden bis zum Sommer abgeschlossen sein.“

Die Plätze der neuen Regelgruppen seien bereits im Anmeldesystem integriert, so dass Eltern ihre Kinder bereits jetzt, und noch bis zum 31. Januar, für das kommende Betreuungsjahr anmelden können. Am kommenden Montag, 13. Januar, findet für interessierte Eltern von 16 bis 18 Uhr ein Informationsnachmittag statt. Aber auch außerhalb dieser Zeit können Besichtigungstermine vereinbart werden.

Zurzeit sind in der Einrichtung 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, neben Erzieherinnen und Erziehern auch Ergotherapeuten, logopädisches Fachpersonal und pädagogische Heilerzieher. Die zusätzlichen Stellen für zwei neue Gruppen möchte die Lebenshilfe aus dem internen Netzwerk heraus besetzen.

„Die Stellen sind noch nicht einmal ausgeschrieben“, erklärt pädagogischer Vorstand Dr. Eva Berns, „aber wir sind sehr zuversichtlich, dass wir dank unserer großen Mitarbeiterzahl im Lebenshilfe-Verbund und mit den Auszubildenden bis zum Start eine Lösung finden werden.“

Formal ist die Einrichtung im Moment eine Außenstelle der kooperativen Kita an der Bremer Straße 118. Mit steigender Größe wird sie nun zu einem eigenständigen Kompetenzzentrum. Die Stadtverwaltung habe sich aktiv darum bemüht, zusammen mit der Lebenshilfe am Standort weitere Kita-Plätze einzurichten. Zwei Räume, die jetzt Hortkinder nutzen, werden mit Unterstützung der Stadt bedarfsgerecht umgebaut. Die beiden Hortgruppen ziehen in Mobilräume, die bis zum Sommer auf dem Schulgelände errichtet werden. Bereits jetzt pflege die Einrichtung eine enge Kooperation mit der Grundschule, die man in diesem Zuge weiter ausbauen wolle. Das Betreuungskonzept der Kita, bei dem Vielfalt, Teilhabe und Inklusion im Vordergrund steht, bleibe bestehen. Auch die enge Zusammenarbeit mit der Einrichtung an der Bremer Straße werde fortgeführt, und die Sozialräume für Nachmittagsveranstaltungen wie Bilderbuchkino oder Familiensprechstunde bleiben ebenfalls erhalten.

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