Es fehlen noch Werkzeuge

Zehn Flüchtlinge werden in Baden als Gärtner aktiv

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Symbolbild

Achim - Die Gartensaison beginnt, und mit ihr bestellen in Achim auch erstmals zehn Flüchtlinge ihren „eigenen“ Garten. Das berichtet der städtische Flüchtligsbeauftragte Axel Eggers.

Insgesamt 16 geflüchtete Ivorer – also frühere Einwohner des Staates Elfenbeinküste in Afrika – wohnen in der ehemaligen Gärtnerei Am Scheefmoor in Baden. Was liege also näher, „als diese große, etwas verwilderte Fläche wieder zum Garten zu verwandeln?“, meint Eggers.

Selbstversorgung aus „eigenem“ Garten

Nachdem der städtische Bauhof die groben Arbeiten schon erledigt habe und der Boden zum Beackern vorbereitet sei, freuten sich zehn der Flüchtlinge jetzt darauf, Früchte zur Selbstversorgung anzubauen.

Allerdings fehlen den zugewanderten Gärtnern noch Werkzeuge wie Spaten und Harken, ein langer Wasserschlauch oder auch Regenwassertonnen und Gießkannen für ihre Arbeit. Fachkundige Hilfe wäre ebenfalls willkommen, weil sich die Ivorer mit hiesigen Anbaumethoden nicht so gut auskennen.

Alte, nicht mehr gebrauchte Utensilien gesucht

Wenn also Achimer Bürgerinnen und Bürger noch Gartenutensilien übrig haben, die nicht mehr gebraucht werden, nimmt Axel Eggers sie gern entgegen und stellt sie den Gärtnern im Scheefmoor zur Verfügung.

Näheres erfahren Interessierte unter Telefon 0174/3303276. Die Gerätschaften dürfen aber auch gern im Bürgerzentrum an der Magdeburger Straße 11 abgegeben werden.

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