Gastronomie-Investor darf nur 21 ablösen / Stadt will Straßenraum bereit stellen

Woher 23 Parkplätze nehmen?

Hier beim früheren Bibliotheksgebäude, das gerade für die gastronomische Nutzung umgestaltet wird, gibt es schon etliche Fahrradstellplätze (links). Insgesamt 13 weitere müssten hinzukommen. - Foto: Laue

ACHIM - 23 Parkplätze – darunter zwei barrierefreie – und 13 Fahrradstellplätze müssen für den im früheren Stadtbibliotheksgebäude geplanten neuen Gastronomiebetrieb „Alte Feuerwache“ nachgewiesen werden.

Sie dort auf dem Grundstück bereitzustellen, ist jedoch für den Investor unmöglich. Es fehlt schlicht die Fläche dazu in den Innenstadt.

Nur 21 Plätze dürfen rein rechtlich aber durch entsprechende Zahlungen an die Stadt „abgelöst“ werden. Bleiben also die erforderlichen zwei barrierefreien Stellflächen und die Fahrradplätze als fehlend übrig.

Um den Gastronomiebetrieb trotzdem zu ermöglichen, ist vorgesehen, Teilstücke der Achimer Brückenstraße, der Straße Am Markt und des Bibliotheksplatzes als Parkzonen auszuweisen und damit der Öffentlichkeit zu entziehen.

Zunächst wird der Ausschuss für Wirtschaft, Planung, Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr auf seiner Sitzung am Dienstag, 12. April, über diese beabsichtigte „Einziehung“ befinden, bevor letztlich der Achimer Stadtrat darüber entscheidet.

Die zusätzlichen Fahrradstellplätze würden den bestehenden auf dem Bibliotheksplatz bei der Brückenstraße „zugeordnet“, erläuterte der städtische Wirtschaftsförderer Martin Balkausky auf Nachfrage. Raum für die barrierefreien Parkplätze würde „Am Markt“ hinter dem künftig gastronomisch genutzten Gebäude auf einer Fläche von 21 Metern Länge und 4,50 Metern Breite geschaffen. Hier gibt es schon jetzt Parkmöglichkeiten.

Genügend weitere Stellplätze für Autos der „Alte-Feuerwache“-Gäste seien im übrigen auf dem öffentlichen Gelände bei der Volksbank an der Brückentraße und im Kasch-Parkhaus vorhanden, betont Balkausky. Und gerade auch in den Abendstunden hätten Lokalbesucher gute Möglichkeiten, ihre Fahrzeuge beim Rathaus unterzubringen.

Weiter macht die Stadt deutlich, dass es sich bei den einzuziehenden Flächen um ziemlich kleine Teilstücke der betreffenden Straßen handele. Anliegerrechte würden durch das Einziehen nicht beeinträchtigt. - la

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