Wirtschaftsforum am 11. März

Wer wird „Unternehmer des Jahres 2020“?

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Freuen sich auf den nächsten Unternehmer des Jahres: (von links) Sparkassen-Regionalleiter Henning Struckmann, Bürgermeister Rainer Ditzfeld, Wirtschaftsförderer Martin Balkausky und Ingo Pongers vom Wirtschaftsbeirat.

Achim - Mehr als 2 000 Unternehmen haben in Achim ihren Sitz. Diese bieten rund 10.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Die zehn Gewerbegebiete mit insgesamt gut 240 Hektar Industrie- und Gewerbefläche beherbergen einen breiten Branchenmix aus Produktion, Großhandel und Dienstleistungen, heißt es in einer Broschüre der Stadt. Kurzum: „Der Wirtschaftsstandort Achim ist top im Nordwesten“. Und das darf gerne gefeiert und in die Welt hinausposaunt werden. Das 13. Wirtschaftsforum mit der Kür „Achimer Unternehmer des Jahres 2020“ am Mittwoch, 11. März, in der Halle der örtlichen Kreissparkasse bildet dafür den geeigneten festlichen Rahmen.

Erneut machen die Stadt, das Geldinstitut und der städtische Wirtschaftsbeirat gemeinsame Sache. „Wir stellen mit den drei Partnern eine tolle Veranstaltung auf die Beine“, sagte Bürgermeister Rainer Ditzfeld am Freitag bei einem Pressegespräch im Rathaus.

Gastredner ist Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Er wird an dem Abend betonen, welch hohen Wert gute Zusammenarbeit zwischen den ungleichen Nachbarn hat. Das Großprojekt „Achim-West“, das länderübergreifend entwickelt werden soll, dürfte dabei eine wesentliche Rolle spielen. Beide Städte wollen viel Geld in die Hand nehmen, um ein 90 Hektar großes Industrie- und Gewerbegebiet südlich des Bremer Kreuzes zu schaffen. Und wollen dann auch gemeinsam von den Steuereinnahmen profitieren. „Achim und Bremen im wirtschaftlichen Dialog“ lautet Bovenschultes Thema beim Wirtschaftsforum.

Die Veranstaltung stelle einen Dreiklang dar, sagte Henning Struckmann, Regionalleiter bei der Kreissparkasse. Erstens bekomme ein Achimer Unternehmer oder vielleicht auch erstmals eine Unternehmerin eine „wichtige Auszeichnung“ verliehen. Zweitens halte eine anerkannte Persönlichkeit wie zuletzt der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und nun eben Bremens Bürgermeister Bovenschulte die Festrede. Und drittens sei das Wirtschaftsforum mit dem Zusammentreffen von zahlreichen Vertretern des öffentlichen Lebens aus Stadt und Landkreis für Achim auch eine Art Neujahrsempfang.

Ein Punkt, bei dem der Wirtschaftsbeirat ansetzt. „Wir möchten Achim interessanter machen“, sagt Ingo Pongers. Die Veranstaltung, für die das Mitglied des ehrenamtlich tätigen Gremiums nun erstmals zuständig ist, trage die Stärken der Stadt nach draußen.

Ob ein Mann, eine Frau oder ein Duo Unternehmer des Jahres wird, sei egal. „Das Hauptkriterium für uns ist: Der oder die Beste muss gewinnen“, betont Pongers. Gute Chancen habe, wer wirtschaftlichen Erfolg mit sozialem Engagement paare. Gewählt werden könnten allerdings nur Akteure, die mindestens über die Hälfte der Geschäftsanteile des Betriebs verfügten, zudem müsse die Firma ihren Sitz im Stadtgebiet haben.

Welcher Unternehmer ist preiswürdig? Die Veranstalter der Wahl rufen die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Namen zu nennen. „Wir freuen uns auf Vorschläge aus der Bevölkerung“, hieß es beim Pressegespräch. Bis spätestens Ende des Jahres sollten diese an folgende Adresse gemailt werden: beirat@wb-achim.de.

Eine Jury sichtet dann im Januar die Vorschläge und wählt eine Person oder ein Duo aus. Dem Gremium gehören der Bürgermeister, der städtische Wirtschaftsförderer, jeweils ein Vertreter des Wirtschaftsbeirats, der Unternehmergemeinschaft Achim, des Vereins Haus Hünenburg, der beiden örtlichen Tageszeitungen und die Unternehmer des Jahres 2018 und 2019 an. Jeder in der Jury hat drei Stimmen, die frei auf die Aspiranten verteilt werden können.

Die Ehrung sei von hohem ideellen Wert, stellte Henning Struckmann abschließend fest. „Alle bisherigen Preisträger haben sich über die Auszeichnung gefreut.“ Und die, wusste Bürgermeister Ditzfeld, kurbele in der Folge meist obendrein auch noch das Geschäft an.

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