Windanlagen-Transport stoppt ersten Anlauf

Freibadkreuzungs-Kreisel neu bepflanzt: Er wird in Achims Farben blühen

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Pflanzeinsatz nach genau vorbereitetem Plan. Die gesamte Rundfläche ist in vier Viertelsegmente aufgeteilt, und es kommen jeweils unterschiedliche Sorten von Staudengewächsen in den Boden. Auch Blumen in den einzelnen Achimer Farben sollen hier sprießen.

Achim - In den Achimer Farben Blau, Gelb, Grün und Rot soll die große Verkehrsinsel an der Kreiselkreuzung Am Freibad/ Schwalbenstraße/Embser Landstraße mal erblühen. Mitten durch die vier Pflanzsegmente schlängelt sich zudem ein hell bepflasterter Weg, der die Weser symbolisiert.

So sieht das verheißungsvolle Gestaltungskonzept aus. In den vergangenen Tagen liefen die Pflanzarbeiten unübersehbar im vollen Umfang an.

Tulpen und Lilien, Salbei, Lavendel und etliche andere Blumenarten oder Staudengewächse werden sich im kommenden Jahr voll entfalten und wurden jetzt in den Boden gesetzt. Das erledigten Mitarbeiter des Oytener Garten- und Landschaftsbaubetriebs Schumacher & Wellbrock unter Anleitung des sportlichen Landschaftsgärtners Nico von Schwarzkopf.

Dieser hell gepflasterte Weg schlängelt sich mitten über die Kreiselinsel. Er symbolisiert die Weser, wie sie auch im Achimer Wappen enthalten ist.

Dies ist der zweite Anlauf zur Verschönerung der Kreiselinsel. Der erste musste im Mai gestoppt werden, weil Schwertransporter mit Windanlagenteilen für die Hemelinger Marsch von der A 27 kommend auf die Landesstraße nach Achim bogen und auch über die zwei Kreiselkreuzungen weiterfuhren. 

Die ursprüngliche Transportroute von der A1 über die Bollener Brücke war wegen einer Bremer Autobahnbaustelle nicht zu nutzen. Die Achimer Verwaltung hatte keine Möglichkeit, den Schwerlastverkehr durch diese Stadt und über Uphusen nach Hemelingen zu verhindern. Daher wurde der Kreisel Am Freibad rechtzeitig „zurückgebaut“, sprich geschottert, um den großen Lastern freie Durchfahrt zu ermöglichen.

Die Kosten für die danach nötige Neubepflanzung ebenso wie für erforderliche Reparaturen an den beiden Achimer Kreiseln übernimmt immerhin die Windkraftanlagen-Firma Energiekontor.

Steffen Zorn, Chef der Bauabteilung in der Achimer Verwaltung, ist optimistisch, dass bei künftigen Windanlagen-Transporten wieder die Bremer Route zur Verfügung steht. Wie berichtet ist geplant, auf Achimer Seite zwischen Bollen und Uphusen noch fünf große Windtürme zu erreichten. Wenn deren Teile auf kurzem Weg über die A1 angeliefert werden, könnte sich am Freibadkreisel dieses Mal wirklich die volle Pflanzenpracht entwickeln.

la

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