Landkreis würde weiteren Wegen im Ellisee-Gebiet zustimmen

„Wenn die eigentumsrechtlichen Voraussetzungen stimmen“

Achim – „Für denkbar“ hält der Landkreis Verden „aus naturschutzfachlicher Sicht“ das Betreten des Bierden-Uphuser Naturschutzgebiets Sandtrockenrasen „auf weiteren, schmalen, durch das Gebiet verlaufenden Wegen“. Die Stadt Achim habe die Möglichkeit, in einem vorher mit der zuständigen Naturschutzbehörde abgestimmten Konzept weitere Wege auszuweisen, und der Landkreis stellt dafür sogar grundsätzlich Zustimmung in Aussicht – sofern die Stadt zuvor die nötigen „eigentumsrechtlichen Voraussetzungen“ geschaffen hat.

Diese Mitteilung zum Stand der Dinge um die weitere Zugänglichkeit der im Volksmund als „Elliseegebiet“ bekannten Schutzflächen bekam jetzt SPD-Ratsherr Fritz-Heiner Hepke. Er hatte schriftlich Fragen zum Thema an Bürgermeister Rainer Ditzfeld gerichtet.

„Ich finde es erfreulich, dass Stadt und Landkreis sich um eine einvernehmliche und bürgerfreundliche Lösung bemühen“, kommentiert Hepke die Antworten. Sollte diese Lösung gelingen, „könnte das Gebiet wie bisher von interessierten Fußgängern betreten werden“. Die SPD jedenfalls setzt sich für den Erhalt der Wegeverbindungen in dem Naturschutzgebiet ein.

Um ein lückenloses Wegenetz zu ermöglichen, müssten jedoch auch private Flächen genutzt werden. Die Stadt verhandele weiter mit den betreffenden Eigentümern, bestätigte Steffen Zorn auf Nachfrage.

Der städtische Fachbereichsleiter Bauen und Stadtentwicklung wies dabei darauf hin, dass es nicht nur um den Zukauf von Privatflächen durch die Stadt gehe, sondern auch andere Varianten wie Verpachten im Gespräch seien.

Die Verhandlungen mit Grundeignern hätten jedoch noch nicht in allen Fällen zu einvernehmlichen Ergebnissen geführt, räumt Zorn ein. Im Mai sollen auf einer Planungsausschusssitzung bis dahin erzielte Resultate präsentiert werden.

Stehen der Stadt bis dahin nicht alle für das Wegenetz benötigten Privatflächen zur Verfügung, muss vermutlich auch über neue, machbare Varianten der Wegeführung durch das Schutzgebiet gesprochen werden. 

la

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